Jahrgang
1987
Wohnort
Coesfeld
Berufliche Qualifikation
Bachelor of Arts
Ausgeübte Tätigkeit
Kfm. Angestellter
Wahlkreis

Wahlkreis 79: Coesfeld I - Borken III

Wahlkreisergebnis: 5,7 %

Parlament
Nordrhein-Westfalen 2010-2012

Die politischen Ziele von Henning Höne

AUFSTIEG DURCH BILDUNG
Bildung muss meiner Meinung nach absolute politische und finanzielle Priorität in der Landespolitik haben. Anstatt sich aber wie andere Parteien über die Struktur unserer Schullandschaft zu streiten, möchten wir die Qualität der Bildung in den Mittelpunkt der Politik stellen.

Bis 2015 muss es eine Qualitätsoffensive geben, bei der Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrereinnen und Lehrer (Verdreifachung des Fortbildungsbudgets) genauso verbessert werden wie die technischen Ausstattungen der Schulen.

Für die FDP ist klar: Es ist egal an welcher Schulform jemand lernt - viel wichtiger sind die Art und Weise der Wissensvermittlung.

Ein wichtiger Aspekt in der Qualitätsverbesserung steckt für uns in der Selbstständigkeit der Schulen. Wir wollen das Schulen noch mehr Entscheidungskompetenzen über ihre Finanzen und ihr Personal bekommen. Nicht das Ministerium in Düsseldorf, sondern die Aktuere vor Ort wissen am Besten wo "der Schuh drückt". Im Wettbewerb und Vergleich mit benachbarten Schulen wird es zu besten Ergebnissen für alle kommen.

Die FDP spricht sich auch weiterhin für Studienbeiträge aus, über deren Höhe die Hochschulen selber entscheiden dürfen. Wir haben in NRW in den letzten Jahren mehr Studenten gehabt als jemals zuvor - die Studienbeiträge halten also niemanden vom Studium ab. Unabhänging von diesem Fakt muss aber das Stipendienwesen in Deutschland massiv ausgebaut werden und auch die Studienkredite günstiger ausgestaltet werden.

AUFSTIEG DURCH WACHSTUM
Die FDP steht in der Energiepolitik für Entscheidungen und Strategien die auf einem Ziel basieren: Eine möglichst preiswerte, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung für alle Menschen sicherzustellen.

Aus diesem Grund sprechen wir uns für die Kernenergie als Übergangstechnologie aus. Auch befürworten wir den Neubau von Kohlekraftwerken - wenn im Gegenzug ältere, weniger effiziente Kraftwerke vom Netz genommen werden.

Weiterhin wird sich die FDP dafür einsetzen, dass das Land auch in den kommenden fünf Jahren stetig prüft, ob bestimmte Behörden aufgelöst oder zusammengefasst werden und ob Landesbetriebe privatisiert werden können. Vor allem aber müssen die Anteile des Landes an der WestLB AG zeitnah veräußert werden.

Außerdem setzen wir uns für eine weitere Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten ein. So sollten unserer Meinung nach Waschstraßen und Videotheken auch an Sonn- und Feiertagen öffnen dürfen, wie es schon heute in vielen anderen Bundesländern der Fall ist. An den sogenannten "Doppelfeiertagen" wie zum Beispiel dem 2. Weihnachtsfeiertag soll es Floristen und Bäckern erlaubt werden ihre Geschäfte zu öffnen. Heute ist dies nicht erlaubt, beide Produkte dürfen aber von den geöffneten Tankstellen vertrieben werden - hier sehen wir eine Gerechtigkeitslücke.

AUFSTIEG DURCH LEBENSQUALITÄT & EFFIZIENZ
Um mehr Bürgernähe zu schaffen und Synergieeffekte zu nutzen möchten wir die Verwaltungs- und Sozialgerichte zusammenlegen.

Für besseren Umweltschutz sollten wir auf jeden Fall zusätzliche Anstrenungen in den Bereich des energiesparenden Wohnens aufzeigen. Hier könnte das Land zum Beispiel ein Förderprogramm auflegen.

Die FDP spricht sich außerdem gegen eine flächendeckende Videoüberwachung öffentlicher Plätze aus. Diese Überwachung schafft nur subjektive Sicherheit, Kriminalität verschwindet wortwörtlich einfach in den nächsten "toten Winkel". Um wirklich für mehr Sicherheit zu sorgen setzen wir auf den Ausbau der Polizei.

Um für mehr Generationengerechtigkeit zu sorgen sprechen wir uns für eine Schuldenbremse in der Landesverfassung aus, ähnlich der Regelungen im Grundgesetz. Es muss wieder Ziel der Politik sein, ausgeglichene Haushalte vorzulegen und nicht länger auf Kosten zukünftiger Generationen zu leben.

Auch auf kommunaler Ebene muss die Verschuldung schrittweise zurückgeführt werden, um Handlungsfähigkeit wieder herzustellen. Dies könnte zum Beispiel über ein Landesprogramm mit zinsgünstigen oder sogar zinsfreien Krediten geschehen, die strukturell verschuldeten Kommunen über einen gewissen Zeitraum bis zum Haushaltsausgleich gewährt werden.

Über Henning Höne

Geboren wurde ich am 9. März 1987 in Coesfeld.

Nach dem Besuch der Maria-Frieden-Grundschule ging es 1997 zum bischhöflichen St.-Pius-Gymnasium. Im Sommer 2006 machte ich hier das Abitur mit den Leistungskursen Englisch und Geschichte. Weitere Abiturfächer waren Mathematik (schriftlich) und Sozialwissenschaften (mündlich). Unterbrochen wurde die Zeit in Coesfeld durch einen Auslandsaufenthalt in den USA. Die 11. Jahrgangsstufe (Schuljahr 2003/2004) durfte ich bei einer Gastfamilie an der Golfküste Floridas verbringen.

Nach dem Abitur begann ich ein duales BWL-Studium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakadmie in Münster. Die wisschenschaftlichen Vorlesungen finden Freitags und Samstags statt. Montags bis Donnerstags absolviere ich den praktischen Teil der Ausbildung bei der hülsta-Werke Hüls GmbH & Co. KG in Stadtlohn. Die im Studium integrierte Prüfung zum Industriekaufmann habe ich im Frühjahr 2008 abgelegt. Bei hülsta arbeite ich im Bereich Marketing und Verkaufsförderung. Das Studium werde ich voraussichtlich im Februar 2010 mit dem Bachelor of Arts der Fachhochschule Münster abschließen.

Mein politisches Engagement startete im Sommer 2004, kurz nach meiner Rückkehr aus den USA. Es war sehr spannend, die Heimat ein Jahr lang aus der Ferne zu beobachten - auch politisch. Zurück in Deutschland wollte ich meine eigenen Ideen einbringen. Ich informierte mich vorerst bei den Jugendverbänden der Parteien über ihre Programme. So kam es, dass ich im Juli 2004 Mitglied bei den Jungen Liberalen (JuLis) wurde.

Durch einen Zufall fand ich heraus, dass zwei Bekannte ebenfalls Mitglieder waren, der Kreisverband der JuLis allerdings inaktiv war. So kam es, dass wir zuerst einen Ortsverband in Coesfeld gründeten und kurze Zeit später auch zu der "Reaktivierung" des Kreisverbandes im Frühjahr 2005 beitrugen. Zu dieser Zeit trat ich auch in die FDP ein.

Bei den JuLis im Kreis Coesfeld war ich dann bis 2008 für die Finanzen zuständig. Im April 2006 wurde ich in den Landesvorstand der Jungen Liberalen NRW gewählt, dem ich bis heute angehöre. Zunächst war ich als Beisitzer für die Aufgabenbereiche Internet und Web2.0 zuständig. Seit Juni 2009 bin ich als stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Liberalen NRW für die Pressearbeit verantwortlich.

Im April 2008 wurde ich mit 21 Jahren jüngster Kreisvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen. Seitdem bin ich für die Arbeit unseres fast 300 Mitglieder großen Verbandes verantwortlich - und mit drei Wahlkämpfen (Europawahl, Kommunalwahl, Bundestagswahl) in der ersten Amtszeit ist diese mit Spannung geladen.

Mit der Kommunalwahl am 30. August 2009 zog ich über die Reserveliste der FDP in den Kreistag Coesfeld ein. Im Kreistag vertrete ich die FDP im Schulausschuss. Auf dem gleichen Gebiet arbeite ich in der FDP Fraktion beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit.

Im März 2010 wurde ich als jüngstes Mitglied als einer von 18 Beisitzern in den Landesvorstand der FDP Nordrhein-Westfalen gewählt.

Alle Fragen in der Übersicht
# Bildung 29Apr2010

Was ist Ihre genaue Meinung zu der Bildungspolitik der FDP?

Von: Fnenu Ynasre

Antwort von Henning Höne
FDP

(...) Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich durch das Abschaffen von Schulformen (wie durch die jetzige Opposition geplant) nicht die Probleme der Schule oder der betroffenen Schüler abschaffen lassen. Viel mehr würden Probleme lediglich verlagert. (...)

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