Fragen und Antworten

Frage an
Henning Höne
FDP

Guten Tag, sehr geehrter Herr Hoene,

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
23. Dezember 2014

(...) Die FDP will dieses Ziel durch den verstärkten Einsatz von Alternativ- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen erreichen. Hierzu zählen nicht nur Ersatzverfahren (Replacement), sondern auch gemäß der 3R-Prinzipien die Reduzierung der Anzahl der Versuche insgesamt und pro Tier (Reduction), die Verbesserung der Bedingungen, unter denen die Tiere gehalten werden, sowie deren Pflege (Refinement). (...)

Frage an
Henning Höne
FDP

Hallo Herr Höne,

angenommen ein Staatssekretär, Minister o.ä. mit einem FDP-Parteibuch wird als Steuersünder entlarvt. Wird der dann nicht aus Ihrer Partei geworfen?

Recht
04. Februar 2014

(...) Das bringt mich zu Ihrer Frage nach Handlungsmöglichkeiten gegen Steuerhinterziehung. Gegen Steuerhinterziehung hilft eine effektive Steuerfahndung - diese liegt in der Verantwortung der jeweiligen Länder. Die Länder hätten wahrscheinlich einen noch größeren Anreiz zur Fahndung, wenn sie selber in größerem Umfang an den eingetriebenen Steuern beteiligt wären. (...)

Abstimmverhalten

Über Henning Höne

Ausgeübte Tätigkeit
Parlamentarischer Geschäftsführer
Berufliche Qualifikation
Industriekaufmann, M.Sc. Betriebswirtschaft
Wohnort
Coesfeld
Geburtsjahr
1987

Henning Höne schreibt über sich selbst:

Engagiert, konstruktiv, kritisch – so sehe ich meine Arbeit im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Leitlinien für meine Tätigkeit gibt mir der Grundsatz des Liberalismus, der die Entfaltung des einzelnen Menschen in den Vordergrund stellt. Der Staat schafft die Rahmenbedingungen, innerhalb derer jeder Mensch lebt und Verantwortung für sich selbst und für andere übernimmt. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo sie die Freiheit eines anderen beschneidet. In der der FDP-Landtagsfraktion NRW darf ich als Parlamentarischer Geschäftsführer Verantwortung übernehmen und bin zudem Sprecher für Kommunalpolitik. Als aktiver Kommunalpolitiker im Kreistag Coesfeld kann ich hier mein langjähriges ehrenamtliches Engagement mit der Tätigkeit im Landtag verbinden. Auch wenn in den Medien meistens die Bundespolitik im Mittelpunkt steht, betreffen die Entscheidungen innerhalb der Kommune die Bürger oft schneller und unmittelbarer: Kinderbetreuung, Infrastruktur, Wirtschaftsförderung, Abfallgebühren, etc. Die Rahmenbedingungen für die Kommunen setzt das Land, der Landtagsausschuss bildet daher eine spannende Schnittstelle. Bei Fragen erreichen Sie mich über henning.hoene@landtag.nrw.de. Auf www.henning-hoene.de können Sie sich über meine Arbeit und meinen Werdegang informieren.
Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Aktuelle Politische Ziele von Henning Höne:
Abgeordneter Nordrhein-Westfalen

Kandidaturen und Mandate

Abgeordneter Nordrhein-Westfalen
Aktuelles Mandat

Fraktion: FDP
Eingezogen über die Wahlliste: Landesliste
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Coesfeld I - Borken III
Wahlkreisergebnis:
9,20 %
Wahlliste:
Landesliste
Listenposition:
10

Kandidat Nordrhein-Westfalen Wahl 2017

Angetreten für: FDP
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Coesfeld I - Borken III
Wahlkreisergebnis:
9,20 %
Wahlliste:
Landesliste
Listenposition:
10

Abgeordneter Nordrhein-Westfalen 2012 - 2017
Tatsächliche Dauer des Mandats: 2012 - 2017

Fraktion: FDP
Eingezogen über die Wahlliste:
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Coesfeld I - Borken III
Wahlkreisergebnis:
5,10 %
Listenposition:
13
Startdatum:

Kandidat Nordrhein-Westfalen Wahl 2012

Angetreten für: FDP
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Coesfeld I - Borken III
Wahlkreisergebnis:
5,10 %
Listenposition:
13

Politische Ziele (Kandidat Nordrhein-Westfalen Wahl 2012)

Die FDP NRW hat zur vorgezogenen Landtagswahl kein vollständiges neues Wahlprogramm entwickelt. Wir stehen zu unseren Aussagen zur Landtagswahl 2010. Verabschiedet wurde am 1. April allerdings ein Wahlaufruf. Ich setze im Wahlkampf auf drei Schwerpunkte: Solide Haushaltspolitik, leistungs- und chancengerechte Bildungspolitik und individuelle Freiheit für Bürger. Lieber neue Wahlen als neue Schulden. Wenn Politikern heute der Mut zur Sparsamkeit fehlt, verlieren kommende Generationen ihre Gestaltungsmöglichkeiten. Darum muss der Staat - wie jeder von uns auch - seine Ausgaben den Einnahmen anpassen. In den letzten Jahren hat das Land NRW die höchsten Steuereinnahmen in seiner Geschichte erhalten. Trotzdem haben SPD und Grüne die Neuverschuldung erhöht. Das halte ich mit Blick auf kommende Generationen für sozial ungerecht. Es gilt darum, alle aktuellen Ausgaben kritisch zu hinterfragen und neue Aufgaben für den Staat grundsätzlich abzulehnen bis der Haushalt ausgeglichen wurde. Durch die Reduzierung der Ministerien und globale Sparvorgaben können ebenfalls Sparziele erreicht werden. Schulen besser machen, statt nur gleicher. Ich bin davon überzeugt, dass individuelle Förderung zu besten Bildungsergebnissen führt. Mit besten Bildungsergebnisse meine ich, dass jeder das Optimum aus seinen Möglichkeiten herausholt - unabhängig von der sozialen Herkunft. Ein längeres gemeinsames Lernen widerspricht nach meiner Auffassung einer stärkeren individuellen Förderung. Starke Schüler sind unterfordert, schwache Schüler überfordert. Zudem haben SPD, CDU und Grüne mit ihrem Schulkonsens Gymnasien und Realschulen gegenüber Gesamtschulen und Sekundarschulen benachteiligt. Sie hölen damit zwei erfolgreiche Schulformen aus und gefährden ihre Existenz. Das darf so nicht weitergehen! Grundsätzlich finde ich, dass die Schulen vor Ort größtmögliche Entscheidungsfreiheiten brauchen. Schüler, Lehrer und Eltern wissen am besten, wo Verbesserungsbedarf besteht. Ladenöffnung, statt Ladenschluss. CDU und FDP haben in ihrer Regierungszeit in NRW von 2005 bis 2010 unter anderem die Ladenöffnungszeiten liberalisiert. Seitdem können Einzelhändler an sechs Tagen pro Woche öffnen, wann sie es für richtig halten. Die Geschäfte richten sich dabei natürlich nach ihren Kunden. Das garantiert ein großes Maß an Freiheit und Service. SPD und Grüne wollen das Ladenöffnungsgesetz wieder zu einem Ladenschlussgesetz machen. Sachliche Gründe dafür gibt es nicht. Es passt aber ins Bild. Schließlich wollen diese beiden Parteien auch Billigflüge, Plastiktüten, das Grillen in der Öffentlichkeit und Heizpilze verbieten. Die FDP setzt auf den verantwortungsbewussten und mündigen Bürger. Der Staat darf nicht so weit in den Alltag der Bürgern hineinregieren. Die FDP verteidigt die Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen gegen die skurrilen Verbotsideen anderer Parteien.

Kandidat Nordrhein-Westfalen Wahl 2010

Angetreten für: FDP
Wahlkreis:
Coesfeld I - Borken III
Wahlkreisergebnis:
5,70 %
Listenposition:
46

Politische Ziele (Kandidat Nordrhein-Westfalen Wahl 2010)

AUFSTIEG DURCH BILDUNG Bildung muss meiner Meinung nach absolute politische und finanzielle Priorität in der Landespolitik haben. Anstatt sich aber wie andere Parteien über die Struktur unserer Schullandschaft zu streiten, möchten wir die Qualität der Bildung in den Mittelpunkt der Politik stellen. Bis 2015 muss es eine Qualitätsoffensive geben, bei der Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrereinnen und Lehrer (Verdreifachung des Fortbildungsbudgets) genauso verbessert werden wie die technischen Ausstattungen der Schulen. Für die FDP ist klar: Es ist egal an welcher Schulform jemand lernt - viel wichtiger sind die Art und Weise der Wissensvermittlung. Ein wichtiger Aspekt in der Qualitätsverbesserung steckt für uns in der Selbstständigkeit der Schulen. Wir wollen das Schulen noch mehr Entscheidungskompetenzen über ihre Finanzen und ihr Personal bekommen. Nicht das Ministerium in Düsseldorf, sondern die Aktuere vor Ort wissen am Besten wo "der Schuh drückt". Im Wettbewerb und Vergleich mit benachbarten Schulen wird es zu besten Ergebnissen für alle kommen. Die FDP spricht sich auch weiterhin für Studienbeiträge aus, über deren Höhe die Hochschulen selber entscheiden dürfen. Wir haben in NRW in den letzten Jahren mehr Studenten gehabt als jemals zuvor - die Studienbeiträge halten also niemanden vom Studium ab. Unabhänging von diesem Fakt muss aber das Stipendienwesen in Deutschland massiv ausgebaut werden und auch die Studienkredite günstiger ausgestaltet werden. AUFSTIEG DURCH WACHSTUM Die FDP steht in der Energiepolitik für Entscheidungen und Strategien die auf einem Ziel basieren: Eine möglichst preiswerte, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung für alle Menschen sicherzustellen. Aus diesem Grund sprechen wir uns für die Kernenergie als Übergangstechnologie aus. Auch befürworten wir den Neubau von Kohlekraftwerken - wenn im Gegenzug ältere, weniger effiziente Kraftwerke vom Netz genommen werden. Weiterhin wird sich die FDP dafür einsetzen, dass das Land auch in den kommenden fünf Jahren stetig prüft, ob bestimmte Behörden aufgelöst oder zusammengefasst werden und ob Landesbetriebe privatisiert werden können. Vor allem aber müssen die Anteile des Landes an der WestLB AG zeitnah veräußert werden. Außerdem setzen wir uns für eine weitere Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten ein. So sollten unserer Meinung nach Waschstraßen und Videotheken auch an Sonn- und Feiertagen öffnen dürfen, wie es schon heute in vielen anderen Bundesländern der Fall ist. An den sogenannten "Doppelfeiertagen" wie zum Beispiel dem 2. Weihnachtsfeiertag soll es Floristen und Bäckern erlaubt werden ihre Geschäfte zu öffnen. Heute ist dies nicht erlaubt, beide Produkte dürfen aber von den geöffneten Tankstellen vertrieben werden - hier sehen wir eine Gerechtigkeitslücke. AUFSTIEG DURCH LEBENSQUALITÄT & EFFIZIENZ Um mehr Bürgernähe zu schaffen und Synergieeffekte zu nutzen möchten wir die Verwaltungs- und Sozialgerichte zusammenlegen. Für besseren Umweltschutz sollten wir auf jeden Fall zusätzliche Anstrenungen in den Bereich des energiesparenden Wohnens aufzeigen. Hier könnte das Land zum Beispiel ein Förderprogramm auflegen. Die FDP spricht sich außerdem gegen eine flächendeckende Videoüberwachung öffentlicher Plätze aus. Diese Überwachung schafft nur subjektive Sicherheit, Kriminalität verschwindet wortwörtlich einfach in den nächsten "toten Winkel". Um wirklich für mehr Sicherheit zu sorgen setzen wir auf den Ausbau der Polizei. Um für mehr Generationengerechtigkeit zu sorgen sprechen wir uns für eine Schuldenbremse in der Landesverfassung aus, ähnlich der Regelungen im Grundgesetz. Es muss wieder Ziel der Politik sein, ausgeglichene Haushalte vorzulegen und nicht länger auf Kosten zukünftiger Generationen zu leben. Auch auf kommunaler Ebene muss die Verschuldung schrittweise zurückgeführt werden, um Handlungsfähigkeit wieder herzustellen. Dies könnte zum Beispiel über ein Landesprogramm mit zinsgünstigen oder sogar zinsfreien Krediten geschehen, die strukturell verschuldeten Kommunen über einen gewissen Zeitraum bis zum Haushaltsausgleich gewährt werden.