Guido Déus

| Kandidat Nordrhein-Westfalen
Guido Déus
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Jahrgang
1968
Wohnort
Bonn
Berufliche Qualifikation
Diplom-Finanzwirt
Ausgeübte Tätigkeit
Öffentlichkeitsarbeit in der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Wahlkreis

Wahlkreis 29: Bonn I

Liste
Landesliste, Platz 46
Parlament
Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Guido Déus: Stimme zu
Angsträume, Sachbeschädigungen an Schulen und im öffentlichen Raum, Diebstahl, Raub und die Bekämpfung von Terrorbedrohungen, all das sind Beispiele, warum heute Videoüberwachung im öffentlichen Raum wichtig ist. Sie ist ein effektives Mittel zur Aufklärung von Straftaten.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Guido Déus: Stimme zu
Nur eine ideologiefreie Bildungspolitik führt dazu, dass jedes Kind eine individuelle Förderung bekommt - leistungsschwache wie besonders leistungsstarke Schüler. Wo G8 funktioniert, sollten wir dies belassen, wo Schulgemeinschaften sich für ein echtes G9 entscheiden, sollte auch dies möglich sein.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Guido Déus: Neutral
Sexuelle Aufklärung ist wichtig, steht aber schon im Lehrplan. Eine Erweiterung um den Aspekt der sexuellen Vielfalt macht Sinn, wenn vorher über die Inhalte diskutiert wurde.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Guido Déus: Stimme zu
Fakt ist, die Zahl der Autos nimmt weiter zu, die Straßen sind dicht. Ich bin gegen eine Politik auf dem Rücken der Autofahrer. Wir brauchen ein modernes Miteinander von Individualverkehr, ÖPNV, Rad und alternat. Verkehrsformen. Das Rad allein wird die Verkehrsprobleme der heutigen Zeit nicht lösen.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Guido Déus: Neutral
Braunkohle war und ist zum Teil noch eine bedeutende Energiequelle und im Strommix derzeit noch unverzichtbar. Ohne rechtliche und tatsächliche Erkenntnisse über Problembewältigung zu haben, lässt sich die Frage nicht seriös beantworten.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Guido Déus: Neutral
Persönlich sehe ich aufgrund von Nachrichten und Berichten Afghanistan nicht als sicheres Herkunftsland an. Die Sicherheitslage in den Herkunftsländern kann ich aber nicht so gut bewerten wie das Auswärtige Amt. Ich setze mich dafür ein, dass die Entwicklung dort genauestens bewertet wird.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Guido Déus: Lehne ab
Wir sind eine repräsentative, parlamentarische Demokratie, das Grundgesetz beinhaltet klare Festlegungen dazu. Basisdemokratie kann also nicht die Regel werden. Dennoch brauchen wir eine gesetzlich normierte Bürgerbeteiligung, der Bürger muss frühzeitig bei Entscheidungen mitgenommen werden.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Guido Déus: Stimme zu
Ob man sein Kind in eine Kita oder Tagesbetreuung schickt, muss jedem selber überlassen sein, wobei es manchen Fall gibt, wo eine Kitabetreuung für ein Kind besser ist als das häusliche Umfeld. Hier sollten in Absprache mit den Kinderärzten mögliche Entwicklungsverzögerungen berücksichtigt werden.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Guido Déus: Stimme zu
Teilweise ist dies schon der Fall, wie beim letzten Kindergartenjahr oder der Geschwisterermäßigung. Als Beitrag zur Entlastung der Familien und aus erzieherischen und sozialen Aspekten bin ich langfristig dafür. Es bedarf eines Konzeptes, das die Qualität die Personalausstattung gewährleistet.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Guido Déus: Stimme zu
Für mich gehört alles auf den Prüfstand, insbesondere sogenannte freiwillige Leistungen, wenn wir sparen müssen. Wir in Bonn haben in den meisten Bereichen einen sehr hohen Leistungslevel. Wenn Angebote nicht mehr finanzierbar sind müssen sie zumindest diesbezüglich ernsthaft überprüft werden.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Guido Déus: Neutral
Der sogenannte Bonn-Ausweis für finanzschwache Menschen umfasst erhebliche Reduzierungen beim ÖPNV. Das finde ich auch richtig um die Mobilität zu stärken. Fakt ist, dass die Stadtwerke-Verkehr mit dem ÖPNV jährlich einen Verlust von über 30 Mio. Euro einfahren.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Guido Déus: Lehne ab
Entscheidend ist der Tatverdacht und die Einschätzung der Lage durch polizeiliche Erfahrungswerte. Eine willkürliche Kontrolle aufgrund des „Aussehens“ kann und darf es nicht geben.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Guido Déus: Neutral
Mit dieser Frage habe ich mich bisher nicht auseinandergesetzt, wobei ich bei aufsichtsrechtlichen Gremien keine besonderen Probleme sehe. Das ist bei zahlreichen Gesellschaften ja auch der Fall, dass in Aufsichtsgremien Politik sitzt. Wert lege ich aber auf die Sachkunde.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Guido Déus: Stimme zu
Transparenz ist wichtig für die Akzeptanz von Maßnahmen in der Bevölkerung. Ich bin für Transparenz, da wo es möglich ist, d.h. keine Sicherheitsbedenken bestehen. Dies gilt jedoch nur für abschließend verhandelte Verträge. Das Zustandekommen von Verträgen ist davon ausgenommen.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Guido Déus: Neutral
Natürlich bin ich dafür zu helfen, nur muss jede Hilfe ausgewogen sein und die Konzepte müssen stimmen. Was wir brauchen ist eine Gesamtsicht NRW und ein zukunftsgewandtes Konzept. Schließlich gibt es kaum mehr eine Kommune in NRW, die noch schwarze Zahlen schreibt.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Guido Déus: Neutral
Diese Begriffe stehen in keinem Gegeneinander, heute ist es wichtig einen gemeinsamen Nenner zu finden. Ansonsten berauben wir uns mittel- bis langfristig der Lebens- und Arbeitsbedingungen.

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