"Externe Anbieter (von Beratung) werden nicht nach Wirkung ausgesucht. Bequemlichkeit wird gebucht...Wirkung, die unbequem ist, wird aussortiert." (Führungsexperte Boris Grundl). Auch in der CDU?
Mein Zitat von Boris Grundl - unumstrittener Führungsexperte - sagt dies als Fazit seiner über 25jährigen Erfahrung in der Beratung von über 300 großen Unternehmen und Organisationen und mehr als 20.000 Führungskräften. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=HO05SmAfoS8, ab 11'30 - Zitat nach der begleitenden Mail "Leistung ist tot" vom 29.7.2026
Sehr geehrter Herr H.,
vielen Dank für Ihre Nachricht und das darin enthaltene Zitat von Boris Grundl.
Die Auswahl externer Beratungsleistungen sollte sich grundsätzlich an Kompetenz, nachgewiesenem Nutzen und dem konkreten Bedarf orientieren – nicht an Bequemlichkeit oder daran, ob Empfehlungen angenehm oder unbequem sind. Dieser Anspruch gilt selbstverständlich auch für Politik und Verwaltung.
Aus Sicht der CDU sind externe Berater dann sinnvoll, wenn spezielles Fachwissen benötigt wird, das intern nicht oder nicht in ausreichendem Maße vorhanden ist. Dabei müssen Wirtschaftlichkeit, Transparenz sowie die Einhaltung des Vergabe- und Haushaltsrechts gewährleistet sein. Zudem verbleiben politische Entscheidungen und die Verantwortung stets bei den gewählten Entscheidungsträgern – nicht bei externen Beratern.
Das von Ihnen zitierte Führungsprinzip ist daher ein berechtigter Denkanstoß. Entscheidend ist, dass Beratung dazu dient, Entscheidungen besser zu machen – auch wenn sie kritische oder unbequeme Perspektiven aufzeigt.
Mit freundlichen Grüßen
Franziska Hoppermann MdB

