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Frank Schwabe
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Frage von Gerd P. •

Wie stehen sie , persönlich, zu den Einschnitten ins Sozialsystem, und damit einer weiteren fortschreitenden anti Solidarität der Gesellschaft, so wie der nicht Beteiligung von Beamten und Politikern.

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Antwort von SPD

Sehr geehrter Herr P., 

ich stehe seit meiner gesamten politischen Tätigkeit für eine solidarische Gesellschaft ein. Mein Eindruck ist, dass sich unter den Bedingungen des real existierenden Kapitalismus insbesondere Vermögen zunehmend von der gesellschaftlichen Mitte entkoppeln und in einem Ausmaß konzentrieren, das aus meiner Sicht demokratiegefährdend sein kann.

Deshalb halte ich die Frage nach einer sozial gerechten und solidarisch finanzierten Gesellschaft für zentral. Einschnitte in die sozialen Sicherungssysteme sehe ich grundsätzlich kritisch. Gleichzeitig müssen wir anerkennen, dass wir beispielsweise in der Kranken- und Pflegeversicherung vor erheblichen Finanzierungsproblemen stehen, für die wir Lösungen finden müssen.

Ich würde diese Herausforderungen am liebsten durch mehr Solidarität bei der Finanzierung unserer sozialen Sicherungssysteme lösen. Für mich gehört deshalb auch dazu, bestimmte Gruppen stärker und umfassender in unsere Sicherungssysteme einzubeziehen. Dazu zählen aus meiner Sicht ausdrücklich auch Beamtinnen und Beamte sowie Politikerinnen und Politiker. Wenn es dafür allerdings keine politischen Mehrheiten gibt, lässt sich ein notwendiger finanzieller Ausgleich zwangsläufig nur über Einsparungen und Leistungskürzungen herstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Schwabe 


 

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