Florian Pronold
SPD

Frage an Florian Pronold von Wbunaarf Nqnz bezüglich Umwelt

20. Juli 2019 - 09:24

Sehr geehrter Herr Pronold,

die Umweltministerin Svenja Schulze bringt höhere Preise für das Fliegen ins Gespräch.
Ziel dieser Maßnahme ist sicherlich, das Fliegen in der Quantität einzuschränken. Letztlich wird sich dies in Abhängigkeit des jeweiligen Preises auch so einstellen, "normal" bis gering verdienende Bürger werden sich das Fliegen ggf. schlicht nicht mehr leisten können. D.h., der Anteil der Gesellschaft, der es sich leisten kann zu fliegen, wird immer kleiner. Berufliche Vielflieger (siehe weiter unten) und sog. Gutverdiener werden meines Erachtens jedoch auch weiterhin viel fliegen, unabhängig von den verhängten Preisen.
Stattdessen entsteht mehr und mehr ein illustrer Kreis an Personen, die sich das Fliegen noch leisten können. Außerdem fliegen Flugzeuge womöglich dann nur mit 25 Personen statt 180 Personen, auch wenn die 25 Personen einen erhöhten Preis für das Fliegen zahlen müssen. Sollten die Anzahl der Flüge reduziert werden, wären womöglich weniger Arbeitsplätze erforderlich.

Zudem geht aus aktuellen Recherchen des Focus hervor, dass extrapoliert das Umweltministerium mehr Inlandsflüge im Jahr 2019 als 2018 nutzte.
(https://www.focus.de/politik/deutschland/gastkommentar-von-hugo-mueller-vogg-co2-preis-gerade-vielfliegerin-schulze-will-das-fliegen-teurer-machen_id_10940152.html, 19.07.2019)

Meine Frage an Sie, Herr Pronold (stellvertretend für das Bundesumweltministerium) daher nun:
Wie sieht das Bundesumweltministerium den oben genannten Vorschlag der Bundesumweltministerin Svenja Schulze in Hinblick auf die sowieso bereits bestehende zunehmende Divergenz zwischen "Arm" und "Reich", insbesondere vor den eigenen steigenden Flugzahlen des Umweltministeriums?

Mit besten Grüßen,
Wbunaarf Nqnz

Frage von Wbunaarf Nqnz

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.