Wie wollen Sie gegen Antisemitismus innerhalb der eigenen Partei vorgehen?
Teile der Berliner Linken und insbesondere des Neuköllner Kreisverbands stehen wegen ihres Umgangs mit Antisemitismus und ihrer Positionierung zum Nahostkonflikt in der Kritik. Sie selbst haben sich wiederholt gegen Antisemitismus positioniert und auch Positionen innerhalb der eigenen Partei kritisiert.
Mich interessiert deshalb, wo für Sie persönlich die Grenze zwischen legitimer Kritik an der israelischen Regierung bzw. Solidarität mit Palästinenserinnen und Palästinensern und Antisemitismus verläuft. Vor allem würde ich gerne wissen, welche konkreten innerparteilichen Konsequenzen Sie für angemessen halten, wenn Mitglieder oder Parteigliederungen diese Grenze überschreiten.

