Sie sprechen davon aus den Wahlniederlagen Konsequenzen zu ziehen, aber die Bundes-SPD diskutiert direkt wieder über Belastung kleiner Einkommen. Wie glauben sie, dass das der SPD oder Menschen hilft?
Sehr geehrter Herr Wiese,
Die SPD musste einige defitige Wahlniederlagen einstecken, die offensichtlich aus dem Gefühl heraus kommen, dass die SPD kein Gespür mehr dafür hat wie schwer es aktuell den Menschen im Land, den Arbeitern, fällt klar zu kommen.
Wie kann in dieser Situation ernsthaft darüber nachgedacht werden, die Einkommenssteuer zu senken (wovon vor Allem die Großverdiener mit 100k+ im Jahr profitieren) und dafür die MwSt zu erhöhen, was vor Allem Geringverdiener belastet, da die mehr ihres Einkommens für den Konsum ausgeben? Wieso wird das (wenn man die Einkommensst. Senkung will) nicht mit einer erhöhten Erbschafts- oder der Vermögenssteuer gegenfinanziert?
Wieso diskutieren wir über das Ehegattensplitting was wieder mehr Bürokratie schafft und wieder nur mit Gewalt und Druck auf z.B. pflegende Angehörige Arbeitet? Wir haben 3 Mio Arbeitslose und 600k offene Stellen. Selbst wenn diese "Motivation" klappt, können das kaum welche machen. Wer arbeiten kann, macht das auch.

