Wieso gibt es zum jetzigen Zeitpunkt keine Kritik an der Flächendimensionierung und den erwarteten Kosten für den Neubau der Asklepios Klinik Altona aus der Opposition?
Sehr geehrter Herr Thering,
während die Höhe der Hamburger Krankenhausinvestitionsmittel seit rund 20 Jahren unverändert ist, haben sich die allgemeinen Baukosten mehr als verdoppelt (vgl. Drs. 23/3313). Der Kostenanpassungspflicht nach § 9 (3) KHG kommt die FHH nicht nach. Anstatt jedoch die Krankenhausinvestitionsmittel für alle Krankenhäuser zu erhöhen, plant der Senat mit dem Neubau der Asklepios Klinik Altona einen Prunkpalast. Wie ist es vertretbar, dass die Fläche (vgl. Drs. 23/5267) und erwarteten Kosten (1 Mrd. vgl. HA 08.09.26) mehr als doppelt so groß bzw. teuer als bei vergleichbaren Krankenhausneubauten (pro Bett) ist? Wieso gibt es aus der Opposition trotz der mehr als angespannten Haushaltslage hierzu keine kritischen Nachfragen, SKAs, etc.? M.E. muss dieses jetzt vor Beginn der angekündigten Ausschreibung erfolgen, da ansonsten eine Umplanung entweder politisch ausgeschlossen bzw. verdammt teuer wird.
Mit freundlichen Grüßen
Konstanze S.

