Wird bei der Diskussion der Abschaffung "kostenlose Mitversicherung Ehepartner/in" auch über die Gesamtkoten die entstehen diskutiert ?
In der GKV - selbst bei dem derzeit diskutierten Mindestbeitrag von 202 EU für bisher kostenlos versicherte Ehepartner/innen - ist dies ja nur die halbe Miete. Im GKV-System sind Zuzahlungen, Eigenanteil u dgl. ja an der Tagesordnung. Zu den 202 Euro Monatsbeitrag kämen also auch noch die Zuzahlungen/Eigenanteile hinzu. Da viele Ehepartner kein oder sehr niedrige eigene Einkommen haben, kann man Zuzahlungen etc. ja nur am Familieneinkommen bemessen. Inofern würde es dann wohl den Hauptverdiener treffen, den Beitrag des Partners und alle Zuzahlungen/Eigenanteile anhand seines Einkommens mitzubezahlen.

