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Artur Auernhammer
CSU
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was halten Sie von einer Opt-in-Lösung für Briefkastenwerbung, um so dem unnötigen Verbrauch von Ressourcen endlich ein Ende zu setzen?

Frage von Horst E. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 1 Tag

Sehr geehrter Herr E.,

vielen Dank für Ihre Frage, ob ich mich für eine opt-in Lösung bei Briefwerbung zur Verringerung von Ressourcenverschwendung ausspreche.

Prinzipiell sehen CDU und CSU aktuell keine Notwendigkeit einer Umstellung der Briefkastenwerbung im Sinne einer ausdrücklichen Einwilligungserklärung zum Empfang von Werbung. Dies entspricht auch meiner Ansicht, da eine opt-in Lösung einem Werbeverbot für Unternehmen gleichkommt. Werbung stellt sowohl für das Unternehmen, aber auch für Kundinnen und Kunden ein wichtiges Informationsmedium dar. Gerade auch ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sind oftmals auf die gedruckte Werbung angewiesen, da sie über keine E-Mail-Adresse oder Internetanschluss verfügen. Außerdem unterstelle ich den Unternehmen, dass sie die Briefwerbung zur Akquise von Kunden aufgrund der hohen Kosten bewusst einsetzen.

Nichtsdestotrotz darf man die Ressourcenverschwendung berechtigterweise nicht außer Acht lassen. Deswegen werde ich Ihr Anliegen nach der Bundestagswahl bei meinen Kolleginnen und Kollegen der AG Wirtschaft weitergeben.

Mit freundlichen Grüßen

Artur Auernhammer

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