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Armin Grau
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Frage von Thomas K. •

Grunderwerbsteuer: Freibetrag für die erste selbstgenutzte Immobilie - Wie stehen Sie dazu?

Sehr geehrter Herr Professor Grau,

als Finanzberater in Ludwigshafen-Rheingönheim erlebe ich oft, dass junge Familien beim Hauskauf nicht an der Rate scheitern, sondern am Eigenkapital für die Nebenkosten. Größter Posten ist die Grunderwerbsteuer: Bei 370.000 Euro Kaufpreis sind es in Rheinland-Pfalz 18.500 Euro, die keine Bank finanziert. Konzerne umgehen die Steuer per Share Deal, die Familie zahlt voll.

Gerade Ludwigshafen zeigt, wie sehr Wohneigentum ein Viertel stabilisiert. Der Staat besteuert, was er fördern sollte.

Bitte setzen Sie sich für einen Freibetrag beim Ersterwerb selbstgenutzten Wohneigentums ein, zumindest für eine Öffnungsklausel für die Länder. Die Niederlande stellen junge Erstkäufer weitgehend frei. Der Vorschlag stand schon im Ampel-Koalitionsvertrag, an dem Ihre Partei beteiligt war, und wurde nie umgesetzt.

Wie stehen Sie dazu? Über eine kurze Antwort freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas K.

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