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Frage von Irmgard H. •

Warum Wird viel Geld im Krieg investiert u.in Deutschland das Volk ihre Renten Kranke Leute das Pflege Geld gekürzt wie Schafen sie u.ihre Partei das mit ihrer gewissen arme Leute noch mehr zunehmen.

Warum Wird viel Geld im Krieg investiert u.in Deutschland das Volk ihre Renten Kranke Leute das Pflege Geld gekürzt wie Schafen sie u.ihre Partei das mit ihrer gewissen arme Leute noch mehr zunehmen. Die eh schon hungern und Flaschen Sammeln gehen .die ihrer Leben kaum noch bewältigen können .Mfg

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Antwort von CDU

Sehr geehrte Frau H.

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage, mit der Sie ein sehr weites Themenspektrum ansprechen. Ich vermute, Sie beziehen sich auf die Reformen bei der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), der Pflegeversicherung, der Rentenversicherung sowie auf die Maßnahmen zur Stärkung der Bundeswehr. Ich kann gut nachvollziehen, dass diese Vorhaben auch Sorgen auslösen.  

Die bereits erfolgten bzw. noch bevorstehenden Reformen bei den sozialen Sicherungssystemen sind allerdings notwendig, um deren Finanzen zu stabilisieren und langfristig weiter steigende Beiträge zu vermeiden. Allein bei der GKV wird für das Jahr 2027 wird ein Defizit von etwa 15 Milliarden Euro erwartet - bis zum Jahr 2030 könnte die Beitragslücke auf bis zu 40 Milliarden Euro steigen. Kurzfristige Reformen waren daher notwendig und unumgänglich, um weitere finanzielle Belastungen für die Versicherten und Unternehmen zu verhindern. Eine unabhängige Finanzkommission Gesundheit hatte vor diesem Hintergrund umfassende Empfehlungen erstellt, um die Beitragssätze ab dem Jahr 2027 dauerhaft zu stabilisieren. 

Ähnlich wie die Gesetzliche Krankenversicherung steht auch die Soziale Pflegeversicherung (SPV) unter massivem finanziellem Druck. Die Ausgaben wachsen leider rasant und die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben wird – trotz gestiegener Beitragssätze – immer größer. Ohne Reformmaßnahmen wird für das Jahr 2027 ein Defizit von rund 7,5 Milliarden Euro erwartet. Im Jahr 2028 würde das Defizit bereits mehr als 15 Milliarden Euro betragen. Der Entwurf des Gesetzes zur Neuordnung der Pflegeversicherung (PNOG) geht diese Problemlage gezielt an und greift auch zahlreiche Vorschläge der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Zukunftspaket Pflege“ auf, die im Dezember 2025 vorgestellt wurden. Ziel der Reform ist es, das System finanziell neu zu ordnen und damit zu stabilisieren, ohne den Beitragssatz weiter zu erhöhen. Gleichzeitig soll die Reform dazu beitragen, die pflegerische Versorgung langfristig abzusichern.

Gleiches gilt für die Gesetzliche Rentenversicherung, die vor großen finanziellen Belastungen steht, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen. Auch hier drohen steigende Beiträge.  Deshalb hat die Alterssicherungskommission im Juni Empfehlungen für die langfristige Reform der Altersvorsorge vorgelegt, deren parlamentarische Beratung noch aussteht.   

Die zusätzlichen Mittel für die Bundeswehr sind aufgrund einer sich zum negativen wendenden Sicherheitslage notwendig, denn spätestens mit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat sich die Bedrohungslage für Deutschland und seine Partner in EU und NATO verschärft. Natürlich dürfen und sollen soziale Sicherheit und Verteidigung nicht gegeneinander ausgespielt werden. Trotzdem ist die Stärkung der materiellen Ausrüstung und die personelle Aufstockung der Bundeswehr richtig. 

Mit freundlichen Grüßen 

 

Anna Aeikens, MdB 

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