Sind Sie bereit, sich aktiv für Kinder und Jugendliche im Hinblick auf ein Social-Media-Verbot sowie ein Handyverbot an den Schulen einzusetzen?
Sehr geehrte Frau Aeikens,
ich habe eine 13-jährige Tochter und kämpfe seit mehr als 1 Jahr gegen die Forderung meines Kindes nach einer freien Social-Media-Nutzung an. Aufgrund meiner Vorbehalte hatte ich dies zuvor verweigert, musste jedoch aufgrund permanenter Konflikte nachgeben. Nun musste ich leider feststellen, dass durch männliche Nutzer wiederholt Kontaktversuche i. V. m. sexuellen Anspielungen erfolgt sind. Daneben findet ein enormer Medienkonsum durch meine Tochter statt, der zu einem ausufernden Güterkonsum und zu einem falschen Selbstbild führt. Auch Selbstverletzungen sind schon Teil ihres jungen Lebens geworden.
Als Mutter fühle ich mich ohnmächtig, da die Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen in der Gesellschaft alltäglich geworden ist.
Diesbezüglich erwarte ich ein politisches Signal und umgehendes Handeln, auch wenn eine Durchsetzbarkeit schwierig erscheint. Nehmen Sie die Medienkonzerne in die Verantwortung und lassen Sie bitte nicht die Eltern allein!

