Anja von Marenholtz-Diemer

| Kandidatin Nordrhein-Westfalen
Jahrgang
1971
Wohnort
Pulheim
Ausgeübte Tätigkeit
Vertriebskauffrau
Liste
Landesliste, Platz 33
Parlament
Nordrhein-Westfalen
Wahlkreisergebnis
4,3 %
Wahlkreis
Rhein-Erft-Kreis I

Nordrhein-Westfalen

Zum Kandidatencheck
Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Lehne ab
Nein, eine Massenüberwachung ist keine Garantie für mehr Sicherheit und sie schränkt die Freiheitsrechte einer jeden Person stark ein.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Neutral
Pauschal ist das der falsche Weg. Jedes Kind lernt unterschiedlich schnell. G8 und G9 haben jeweils Vor- und Nachteile. Ich halte eine Kombination der Vorteile für den richtigen Weg. Schule muss unseren Kindern nachhaltiges Wissen vermitteln können.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Stimme zu
Ja, die Lebensrealitäten zeigen uns, dass wir nicht über Minderheiten reden. Kinder sollten ihm Rahmen der Aufklärung davon neutral Kenntnis erlangen. Dadurch kann man Vorurteilen entgegen wirken.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Lehne ab
Mobilität ist ganzheitlich zu sehen. Um Fahrradwege zu ermöglichen, kann es auch zum Wegfall von Parkplätzen und Fahrspuren kommen.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Neutral
Um die Folgekosten der Braunkohle zu stemmen, braucht es ein Zusammenspiel aus Bund, Land und den Konzernen.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Neutral
Ist Afghanistan ein sicheres Herkunftsland ? Ich glaube, in der aktuellen Situation kann das nicht pauschal beschlossen werden. In jedem Fall braucht es Einzelfallprüfungen.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Neutral
Die Bedingungen für Volksentscheide müssen so gestaltet sein, dass der Bürgerwille repräsentiert wird.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Lehne ab
Entspricht das noch der Lebensrealität ? Ich glaube nein und erachte daher das Betreuungsgeld als obsolet. Wichtiger ist es die Kinder aus bildungsfernen Schichten bestmöglich zu fördern. Hierfür müssen wir öffentliche Mittel verwenden.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Stimme zu
In unserem Bildungssystem nimmt auch der Kindergarten einen großen Stellenwert ein. Daher sollte der Besuch des Kindergartens kostenfrei sein.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Neutral
Dies darf nur im Notfall geschehen. Leider ist dies aber in vielen Kommunen schon der Fall. Es muss in diesem Zusammenhang über einen Ausstieg der Kommunen aus dem Soli Ost gesprochen werden.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Stimme zu
Gerade finanzschwache Menschen haben oft keine Alternative zum ÖPNV. Wir sollten Sie daher unterstützen mobil zu sein.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Lehne ab
Ich finde wichtig, dass das Grundgesetz beachtet wird.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Lehne ab
PolitikerInnen sind gewählte VolksvertreterInnen und repräsentieren den Bürgerwillen. Daher finde ich es nicht falsch, dass auch in solchen Gremien PolitikerInnen mitsprechen dürfen.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Stimme zu
Hier muss sich die Landesregierung an Recht und Gesetz halten. Alles was damit vereinbar ist, kann veröffentlicht werden.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Neutral
Wie bei Frage 10. Wenn die Kommunen entlastet werden, steht auch mehr Geld zur Verfügung.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Anja von Marenholtz-Diemer: Lehne ab
Klug gestaltet ist Umwelt und Arbeitsplatz kein Widerspruch. Eine gute Umweltpolitik schafft neue Arbeitsplätze und fördert Forschung und Entwicklung.
# Umwelt 7Mai2017

(...) mit welchen regionalen Maßnahmen verwirklicht ihre Partei die Umsetzung von Umwelt- und Naturschutzgesetzen wie u.a. in der Massentierhaltung? > siehe dazu folgenden Link: https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung (...)

Von: Cordula Ulrich

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

%
0 von insgesamt
1 Fragen beantwortet
0 Tage durchschnittliche Antwortzeit
Fragen nach Kategorien

Frage stellen

Die Fragefunktion in diesem Profil wurde geschlossen.

Moderation

Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.

Datenschutz

Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.