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Alexander Throm
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Frage von Magdalena K. •

Wie stehen Sie persönlich und wie steht Ihre Partei zu den aktuellen Honorarkürzungen in der Psychotherapie? Setzen Sie sich dafür ein, dass das Bundesgesundheitsministerium den Beschluss überprüft?

Sehr geehrter Herr Throm,

als niedergelassene Psychotherapeutin in Heilbronn wende ich mich mit großer Sorge an Sie. Anlass ist die aktuell beschlossene Abwertung psychotherapeutischer Leistungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Die Kürzungen von rund 4,5 % wurden bereits umgesetzt, weitere Veränderungen werden diskutiert. Steigende Miet-, Energie- und Personalkosten treffen auf ohnehin knappe Vergütung. Weitere Kürzungen senden ein falsches Signal – gerade bei wachsendem Bedarf und langen Wartezeiten auf Therapieplätze. Dies führt zu schwierigen ethischen und organisatorischen Fragen im Praxisalltag. Ich persönlich möchte mich nicht dazu genötigt fühlen, Patientinnen und Patienten bestimmter gesetzlicher Krankenkassen (die Teil von selektiven Verträgen sind) oder privat Versicherte zu bevorzugen, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Eine solche Entwicklung würde dem Grundgedanken einer solidarischen und gleichberechtigten Gesundheitsversorgung widersprechen.

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