Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch

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Frage von Caroline B. • 12.06.2026
Wie stehen Sie bitte zum Geplanten Sexkaufverbot?
Dagmar Schmidt, MdB (2017)
Antwort 22.06.2026 von Dagmar Schmidt SPD

Konkret heißt das für mich aber, dass der Verkauf nicht kriminalisiert werden darf. Betroffene brauchen Schutz statt Strafe. Gleichzeitig müssen Kauf, Ausbeutung und Profite sanktioniert werden. Dazu gehören niedrigschwellige Gesundheitsangebote, aufsuchende Arbeit, anonyme Meldewege, eine klare Trennung von Hilfe und Kontrolle sowie praktikable Aufenthalts- und Sozialleistungswege für Betroffene.

Portrait von Josephine Ortleb
Antwort 18.06.2026 von Josephine Ortleb SPD

Das Prostituiertenschutzgesetz stärkt die Rechte und den Schutz von in der Prostitution tätigen Menschen. Das haben auch die Evaluierungsergebnisse zum Prostituiertenschutzgesetz gezeigt.

Portrait von Susanne Hierl
Antwort ausstehend von Susanne Hierl CSU
Portrait von Heidi Reichinnek
Antwort 15.06.2026 von Heidi Reichinnek Die Linke

Menschen in der Prostitution brauchen Beratungsangebote, Unterstützung, wenn sie sich gegen Missstände wehren wollen und ggf. die Legalisierung ihres Aufenthaltsstatus, damit sie keine Angst haben müssen, abgeschoben zu werden, wenn sie Hilfe suchen.

Portrait von Manuel Hagel
Antwort 06.03.2026 von Manuel Hagel CDU

Der Schutz der Betroffenen muss im Mittelpunkt stehen. Deshalb unterstütze ich die Einführung des Nordischen Modells.

Portrait von Leon Eckert
Antwort 26.03.2026 von Leon Eckert BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Wir stärken Rechte & Gesundheit von Sexarbeiter*innen, lehnen Stigmatisierung ab. Nordisches Modell gemeinsam mit Betroffenen und breiter Perspektive prüfen.