Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch
(...) Ich denke das Wichtigste was zum Thema Kapitalismus in einem Satz gesagt werden kann hat Rosa Luxemburg einmal mittels eines Buchtitels getan, der da lautet "Sozialismus oder Barbarei". Ich denke nicht, dass kapitalistische Systeme in irgendeiner Form, sei es keynesianistisch, fordistisch, neoliberal oder die so genannte "freie und soziale Marktwirtschaft" auf Dauer den Menschen dienlich sein wird, da mit all diesen "Gesellschaftsmodellen" ein immenser Verschleiß von Energie, Rohstoffen und für das Leben notwendige Grundvoraussetzungen wie Sauerstoff, Wasser und Nahrung einhergehen. Ich habe die feste Überzeugung, dass solange Gewinnorientierung über diese vitalen Bestandteile menschlicher Existenz befinden, keine adäquate Lösung vonstatten gehen kann. (...)
(...) Zum einen die faktische Inflation in der Form, daß viele Preise einfach teurer umgerechnet wurden, zum anderen aber auch die Inflation im engeren Sinne, also ein realer Geldwertverlust. Zudem haben die Länder und ihre Zentralbanken die Einflußmöglichkeiten auf die ehemals eigene Währung verloren und auf gesamteuropäischer Ebene dominieren eher die Verfechter weicher Währungen. (...)
Sehr geehrter Herr Müller,
(...) Schließlich müssen wir angesichts der drohenden Klimakatastrophe alles unternehmen, um sie 5 vor 12 doch noch zu verhindern. So oder so müssen wir umgehend und so rasch wie möglich die regenerativen Energien stärker ausnutzen. Das geht auch, ist nur eine Frage des politischen Wollens und eine Frage, wie man den Widerstand der Energiekonzerne überwinden kann. (...)
(...) Eine dezentrale Energieerzeugung halte ich grundsätzlich genauso für begrüßenswert wie einen stärkeren Wettbewerb der Energieanbieter untereinander. (...)
(...) Von den Grundzielen her würde dieses Konzept also gut zur ödp passen, steht doch als ein zentraler Punkt in unserem Wahlprogramm „Größtmögliche Energieeffizienz und 100% erneuerbare Energien, weil nur so Versorgungssicherheit und Klimaschutz möglich sind“. (...)