(...) 1. Die AfD hat sich mehrheitlich gegen die Einführung einer gesetzlichen Impfpflicht ausgesprochen. (...)
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(...) ich persönlich erachte eine Masernimpfpflicht in Anbetracht des Nichterreichens der WHO-Impfraten und den stark steigenden Fallzahlen in Europa als geboten. Die WHO sowie das RKI betonen ausdrücklich, dass eine Herdenimmunität insbesondere für diejenigen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, essenziell ist. Vor dem Hintergrund, dass Masern zu den ansteckendsten Viruserkrankungen gehören und für Säuglinge und Kleinkinder nicht zuletzt durch die transitorische Immunschwäche lebensbedrohlich sind, sehe ich die Verhältnismäßigkeit als gegeben an. (...)
(...) November 2019 noch abwarten wollte. Ich selbst habe in dieser Sitzung in einer Namentlichen Abstimmung gegen den vorgelegten Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Maserimpfung gestimmt, 459 Abgeordnete votierten für das Gesetz, 89 lehnten es ab, 105 enthielten sich der Stimme. Auch in meiner Fraktion haben Kolleginnen und Kollegen mit ganz unterschiedlichen Motiven von einer der drei Optionen Gebrauch gemacht. (...)
(...) Meiner persönlichen Meinung nach, sehe ich angemessene Gründe für eine Verpflichtung zur Impfung impffähiger Personen, in erster Linie um den sog. Herdenschutz aufrechtzuerhalten. (...)
(...) eine gesetzliche Impfpflicht lehnt die AfD-Fraktion ab. (...)
(...) 1. Befürworten Sie einen gesetzlichen Zwang zur Impfung mit Masern-(Mumps-/Röteln-) Impfstoff? Wäre ein solcher Impfzwang nach Ihrer Auffassung bei einem einzigen vom statistischen Bundesamt dokumentierten Todesfall im gesamten Bundesgebiet verhältnismäßig? (...)