Zunächst ist mir wichtig klarzustellen: Es geht nicht darum, schwer erkrankten Patientinnen und Patienten wirksame Therapieoptionen pauschal vorzuenthalten. Gerade bei chronischen Schmerzen, Spastiken oder palliativen Situationen berichten Betroffene teilweise von guten Erfahrungen mit cannabisbasierten Arzneimitteln – auch mit Cannabisblüten.
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Der medizinisch notwendige und begründbare Einsatz von Medizinalcannabis sollte nicht eingeschränkt oder verteuert werden.
Im Rahmen der durch die Ampelparteien durchgeführten Legalisierung von Cannabis habe ich mich intensiv auch mit der Wirkung und den Auswirkungen des Cannabiskonsums im medizinischen Bereich beschäftigt.
Aus meiner Sicht bleibt richtig: Eine wirksame Cannabispolitik muss Gesundheitsschutz, Prävention, Jugendschutz und die Bekämpfung des Schwarzmarktes zusammendenken.
Ich bin der Meinung, dass der Verweis auf gesundheitliche wie auch volkswirtschaftliche Schäden, die durch Alkohol- und Tabakkonsum entstehen, nicht die Legalisierung eines weiteren potenziellen Suchtmittels als logische Konsequenz haben kann.