Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch
Als Union stehen wir einer pauschalen Erhöhung der Steuern auf Tabak, Alkohol, Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel skeptisch gegenüber. Wir sind der Auffassung, dass eine bloße Besteuerung gesundheitsschädlicher Produkte allein nicht der richtige Weg sein kann , um das Konsumverhalten langfristig zu verändern.
Es braucht keine künstliche Verunsicherung oder bürokratische Verbote für Begriffe, die sich längst im Alltag etabliert haben
Ich stimme Ihnen zu, dass es kontraproduktiv ist, pflanzliche Produktbezeichnungen einzuschränken und Begriffe wie „Burger“ oder „Wurst“ nicht mehr für nicht-tierische Produkte verwenden zu dürfen. Auch namenhafte Unternehmen haben sich gegen ein solches Verbot ausgesprochen.
Ich teile Ihre Einschätzung, dass neue, künstliche Begriffe für pflanzliche Produkte eher Verwirrung stiften als Klarheit schaffen
Diese Entscheidung ist jedoch noch nicht endgültig, da die 27 EU-Mitgliedstaaten zustimmen müssen, bevor die Regelung in Kraft treten kann.