Deutschland und die internationale Gemeinschaft müssen das neue De-facto-Regime in Kabul genau im Blick behalten und sich dafür einsetzen, dass die Afghaninnen und Afghanen unter den Taliban ein menschenwürdiges Leben führen können
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Die Bundesregierung spricht zu Recht bereits mit den Taliban. Der Krieg der Nato ist verloren, die Taliban haben gesiegt in Afghanistan. Jetzt müssen wir überlegen, wie wir den Menschen vor Ort helfen können
Wenn der Weg zur Rettung der Ortskräfte über Gesprächsverhandlungen mit den Taliban führen könnte, müssen wir diese aufnehmen - ohne dieses Regime jedoch zu legitimieren.
Die G20-Staaten müssen deutlich machen, dass sie lediglich humanitäre Hilfe leisten, aber nicht zur Entwicklungszusammenarbeit bereit sind.
Die Militärische- und Entwicklungszusammenarbeit habe zusammen etwa 20 Milliarden gekostet, zahlreiche Verletzte und Tote sind zu beklagen.
Dies bestätigt auf traurige Weise auch unsere Haltung als LINKE, da wir den Afghanistan-Einsatz konsequent als einzige Partei im Bundestag von damals bis heute abegelehnt haben.