(...) Natürlich würden wir uns DIE perfekte Verpackung wünschen - und global gesehen sind beim Thema Mikroplastik noch entschiedene Schritte zu gehen. (...)
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(...) Dabei entstehen die Mengen an Plastik nicht durch Strohhalme oder Einweg-Geschirr (wie uns die neue EU-Verordnung vielleicht beruhigen will). Als größte Verursacher sehe ich die Verpackungsindustrie: Verpackung und Kunststoffschnippsel um Hohlräume auszufüllen bei Containerware auf Schiffen (die ihren Müll ganz gerne auf hoher See zurück lassen), was wir täglich im Supermarkt an Verpackungs-Müll mit nach Hause nehmen, aber auch das kaum sichtbare Mikroplastik in Textilien, Cremes, Shampoo, Reifenabrieb u.v.m.. Die Mentalität immer mehr online zu bestellen und nach Hause liefern zu lassen vergrößert zusätzlich die Müll-Problematik. (...)
(...) Für einen bewußteren Umgang mit Müll sollten wir weiter werben. Wir haben gut funktionierende Systeme zur Entsorgung; diese nicht zu nutzen ist kein Kavaliersdelikt. (...)
(...) Als Grüne machen wir seit langem auf die Problematik aufmerksam. Den Handel fordern wir auf, hier einen Beitrag zu leisten und selbst mehr Umweltbewusstsein zu entwickeln. Andere Länder, wie beispielsweise Italien, machen uns vor, wie umweltschonende Alternativen aussehen könnten. (...)
(...) Die Plastikanfälle in den Weltmeeren sind nicht akzeptabel. Sie gefährden eine unserer Lebensgrundlagen. (...)
(...) Plastikmüll findet sich beinahe überall und in kaum einem EU-Land fällt pro Kopf so viel Kunststoffabfall an wie in Deutschland. Die Bundesregierung hat sich viel zu lange auf der vermeintlichen Vorreiterrolle des Recyclingweltmeisters ausgeruht. (...)