Anfang des Jahres bestand bei vielen Experten die Befürchtung, dass neue, gefährliche Virusvarianten auftreten könnten, und es bei einer geringen Impfquote zu einer Überlastung des Gesundheitswesens kommen könnte. Diese Besorgnis war die Grundlage meiner Befürwortung einer allgemeinen Impfpflicht.
Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de
die Bundesregierung hat eine so große Anzahl an Impfdosen bestellt, um nicht in eine Situation zu kommen, in der nicht genügend Impfstoff für alle zur Verfügung steht
Bei den jüngsten Maßnahmen haben wir sehr darauf gedrungen, besonders auf die Interessen der jungen Menschen zu achten.
Es gilt für die Politik, das Wohl aller Bevölkerungsgruppen verantwortungsvoll auf dem tagesaktuellen Kenntnisstand abzuwägen.
Sämtliche Regelungen, die zur Bekämpfung der Pandemie getroffen wurden und getroffen werden, stellen eine Abwägung dar, das gilt auch für die von Ihnen angesprochenen durch die Bund-Länder-Vereinbarungen geschaffenen Regelungen.
Die ständige Impfkommission des Robert Koch Instituts spricht sich dagegen aus, dass der Zugang von Kindern und Jugendlichen zur Teilhabe an Bildung, Kultur und anderen Aktivitäten des sozialen Lebens vom Vorliegen einer Impfung abhängig gemacht wird. Auch ich meine, die soziale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen darf nicht vom Impfstatus abhängen.