(...) Jeder Gewerbetreibender sowie Handelsunternehmer sollte auf freiwilliger Basis Mitglied in der jeweiligen Kammer werden. (...)
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(...) ich persönlich, wie auch die Grünen insgesamt, stehen grundsätzlich der Pflichtmitgliedschaft in den Kammern ausgesprochen kritisch gegenüber. Wir haben die klare Erwartung, dass sich die Kammern ändern müssen: Als Interessenvertretung der ganzen Wirtschaft müssen sie durchsichtiger werden, interkultureller und demokratischer. (...)
(...) Daher werde ich mich dafür einsetzen den Kammerzwang in Kammern und Verbänden, wie der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der Landwirtschafts- oder Handwerkskammer abzuschaffen. Aber auch die Zwangsmitgliedschaft in Ärzte-, Notar- und Rechtsanwaltskammern muss kritisch hinterfragt werden. (...)
(...) Die einzelnen Gruppierungen sollen sich zu Interessenvertretungen zusammenschließen können, dies jedoch ohne Mitgliedszwang. Ich setzt mich für die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in Kammern und Verbänden wie der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der Landwirtschafts- oder Handwerkskammer ein. Die Berufsgruppen sollten stattdessen in freien Vereinen und nicht wie derzeit in Körperschaften des öffentlichen Rechts organisiert werden. (...)
(...) Die Pflichtmitgliedschaft von gewerblichen Unternehmen in den Industrie- und Handelskammern ist seit Jahren heftig umstritten, wie Petitionen an den Deutschen Bundestag, Briefe an die Abgeordneten und Umfragen immer wieder zeigen. (...)
(...) Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass die Neugründung von Kammern, ausgenommen der Handels- und Handwerkskammern, sich durchaus sinnvoll gestalten kann. Wir diskutieren in Hamburg gerade die Möglichkeit, eine Pflegekammer einzurichten.Die Erweiterung würde es ermöglichen, die aktuelle Benachteiligung des Pflegebereiches gegenüber anderen Berufsverbänden aufzuheben. (...)