(...) aus Sicht der Grünen Bundestagsfraktion kann ein angemessener CO2-Preis ein wichtiges Element einer funktionierenden Klimaschutzpolitik sein, wenn auch keinesfalls das einzige. Denn je mehr sich klimafreundliches Verhalten auch finanziell lohnt, desto schneller setzen sich CO2-arme Lösungen für Mobilität, Heizen oder Stromproduktion am Markt durch. (...)
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(...) 2. Nicht sinnvoll für E-Autos, denn gerade diese sind auf einen stetigen Verkehrsfluss angewiesen, um ihre Reichweite nicht durch dauerndes Beschleunigen zu vermindern. (...)
(...) prinzipiell sind Geschwindigkeitsbegrenzungen natürlich geeignet, die Sicherheit im Straßenverkehr und den Klimaschutz zu verbessern. Allerdings gibt es auf den deutschen Autobahnen kaum noch Abschnitte, auf denen eine unbegrenzt hohe Geschwindigkeit zulässig wäre. (...)
(...) Bei diesem Thema steht zuerst das Land in der Pflicht. Da es sich beim ÖPNV eh um ein Zuschussgeschäft handelt, kann und sollte geprüft werden, ob im ersten Schritt eine Einführung eines kostenlosen ÖPNV zumindest für Schüler, Studenten, Renter und andere Bedürftige finanzierbar ist. Ist dies möglich, dann müssen natürlich als nächstes die Kommunen eingebunden werden. (...)
(...) Für mich sind die Zusagen auschlaggebend, die wir im Rahmen des Kyoto Protokolls und des Pariser Klimaschutzabkommens gegeben haben. Das CO2-Reduktionsziel, zu dem wir uns selbst verpflichtet haben, werden wir im Jahr 2020 nicht erreichen. (...)
(...) Im Gegenteil: Es müssen mehr Bäume gepflanzt werden. Das Freihandelsabkommen MERCOSUR zwischen der EU und Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay sollte nach dem Konzept der EU-Kommission zu weiteren Abholzungen des Regenwalds und zu noch mehr Klimagiften führen. Gerade habe ich eine Stellungnahme unserer Fraktion in die Hände bekommen, die diese Klimaschäden quantifiziert und das Abkommen so abändern will, dass es keine zusätzlichen Klimagifte produziert. (...)