Die Verwendung einer sensiblen Sprache, durch die sich Alle angesprochen fühlen, ist daher kein Frage mehr des Obs und geht selbstverständlich auch in meinen Sprachgebrauch ein.
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Ich halte gendergerechte Sprache für wichtig und für einen der vielen Grundsteine für tatsächliche Gleichstellung. Bilder entstehen im Kopf: Sprechen wir in manchen Texten beispielsweise nur Männer an, werden sich auch nur Männer repräsentiert und angesprochen fühlen.
Die Sprache ist ein wichtiger Baustein für die Anerkennung, Gleichberechtigung und für den Respekt aller Geschlechter.
Wenn man durch das Einbauen eines Sternchens in geschriebener Sprache für mehr Akzeptanz und bessere Integration sorgen kann, ist das Gendern ein gutes Mittel.
Für mich ist klar: Sprache ist Macht. Und genau deswegen verwende ich gender-gerechte Sprache.
Die tatsächliche Gleichstellung zwischen den Geschlechtern in der Gesellschaft ist für mich wichtiger als eine symbolpolitische Regulierung der Alltagssprache.