Zur Daseinsvorsorge gehört auch die Versorgung von Studierenden, aber auch von Menschen in Ausbildung, mit Wohnraum. Daher muss das Land Sachsen-Anhalt für entsprechende Versorgung sorgen und die Studierendenwerke beim Bau und Betrieb von Wohnheimen unterstützen.
Derartige Umgangsweisen mit internationalen Studierenden sind absolut inakzeptabel und verwerflich. Schutzstellen, so wie sie das Studierendenwerk mit Beratungsstellen in Magdeburg hat, sind wichtig und müssen ausgebaut werden, damit Betroffene von Rassismus weiterhin Anlaufstellen haben, an die sie sich wenden können.
Wir müssen der Verschiebung der öffentlichen Debatte entschieden entgegentreten und Anlaufstellen schaffen die das melden von Vorfällen erleichtern.
Das Verwaltungsverbindlichkeitsgesetz schreibt verbindlich vor, dass Behörden grundsätzlich auf Deutsch kommunizieren müssen. Außerdem ist Englisch nicht für alle Zuwander*innen hilfreich, da viele Menschen, die mit der Ausländerbehörde zu tun haben weder Deutsch noch Englisch sprechen.

