Bundestag - Fragen & Antworten

Portrait von Andrea Nahles
Antwort 11.09.2018 von Andrea Nahles SPD

(...) ich habe seit vielen Jahren einen Organspendeausweis. Auch ich bin aber dafür, dass jeder Mensch potentieller Spender ist, es sei denn er hat Widerspruch im Pass oder einer Liste dokumentiert. Mehrheitlich finden Bevölkerung und Ärzte diesen Ansatz richtig. (...)

Portrait von Johannes Huber
Antwort 02.01.2020 von Johannes Huber parteilos

(...) wir sind für eine „Vertrauenslösung“ bei der Organspende. In den bisherigen Debatten (Parlament, Anhörungen, Fachgesprächen) haben wir immer wieder herausgestellt, dass das System zur Gewinnung von Spenderorganen für den Bürger undurchsichtig gestaltet ist, auf der entscheidenden bloßen Legaldefinition des Hirntodes als Todesfeststellung des Menschen beruht und damit insgesamt auch für die mehrheitlichen Befürworter einer Organspende wenig vertrauenserweckend und rechtsstaatlich sicher erscheint, zumal offene und wahrhaftige Aufklärungsarbeit, gerade auch durch das Bundesgesundheitsministerium mit seinen vielfältigen Möglichkeiten nicht erfolgt. (...)

Portrait von Andreas Bleck
Antwort 23.08.2018 von Andreas Bleck AfD

(...) die Widerspruchsregelung, die aus den von Ihnen genannten medizinischen Gründen sinnvoll erscheint, halte ich für verfassungsrechtlich bedenklich. Bei der Widerspruchsregelung wird nämlich unterstellt, dass die Organspende bei einem nicht erfolgten Widerspruch mit oder zumindest nicht gegen den Willen des Verstorbenen geschieht. (...)

Beate Walter-Rosenheimer
Antwort 19.12.2018 von Beate Walter-Rosenheimer BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Eines ist klar, da gebe ich Ihnen Recht: Wir brauchen in Deutschland dringend mehr Organspenden, denn es gibt ungefähr 10.000 Menschen, die auf ein lebensrettendes Spenderorgan warten. Ich stelle mir die Zeit des Wartens, Bangens und Hoffens für Betroffene sehr anstrengend und extrem belastend vor. (...)