
Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass ich nicht erkennen kann, wie Herr Prof. Heinz Bude, wohl nicht zuletzt aus seiner Stellung als Berater des bundesdeutschen Innenministeriums, (derzeit) im Thüringer Untersuchungsausschuss zur Beratung- und/oder Entscheidungsfindung der Thüringer Akteure, und hierauf sind wie ja durch den Einsetzungsbeschluss und das ThürUAG beschränkt, beitragen könnte.
Ich stehe dieser Idee auch nicht grundsätzlich im Wege, planen aber derzeit nicht, Prof. Budes Ladung selbst zu beantragen
Auch wenn mögliche Überschneidungen in der Bundes- und Landespolitik zu finden sind, so fehlt Professor Bude doch der direkte Thüringen- Bezug, der eine derzeitige Einladung in den Thüringer Untersuchungsausschuss rechtfertigen würde
Herr Bude ist, wie Sie selbst schreiben, Soziologe. Ich kann nicht ganz folgen, mit welcher Expertise er einem parlamentarischen Gremium bei der Bewertung eines solchen Sachverhalts hilfreich sein könnte, die letztlich epidemiologische, mindestens jedoch medizinische Kenntnisse aus meiner Sicht voraussetzt.
Danke für Frage und Anregung

Vor diesem Hintergrund sehe ich aktuell keinen konkreten Mehrwert darin, Prof. Heinz Bude, der auf Bundesebene beratend tätig war, im Ausschuss zu befragen.
