Jahrgang
1965
Wohnort
Spaatz
Berufliche Qualifikation
Dipl. Finanzwirt
Ausgeübte Tätigkeit
Landesvorsitzender der MIT Brandenburg, MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 58: Oberhavel - Havelland II

Wahlkreisergebnis: 29,9 %

Liste
Landesliste Brandenburg, Platz 5
Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Uwe Feiler: Lehne ab
Fahrzeuge, die die geforderten Umweltstandards erfüllen, sollten auch weiterhin in die Innenstädte fahren dürfen.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Uwe Feiler: Lehne ab
Richtig ist, Fluchtursachen zu bekämpfen und den Schleppern die Geschäftgrundlage zu entziehen. Menschen die Schutz bedürfen müssen auch weiterhin in unserem Land aufgenommen werden. Andere, die nicht schutzbedürftig sind oder straffällig werden, müssen konsequent zurückgeführt werden.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Uwe Feiler: Neutral
Zunächst muss der Begriff Massentierhaltung definiert werden.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Uwe Feiler: Lehne ab
Vorerst sehe ich hier keinen Bedarf. Ich befürworte den Einsatz einer Rentenkommission, um eine faire Verteilung der durch den demografischen Wandel entstehenden finanziellen Herausforderungen zwischen den Generationen zu gewährleisten.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Uwe Feiler: Stimme zu
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Uwe Feiler: Neutral
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Uwe Feiler: Stimme zu
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Uwe Feiler: Lehne ab
Generelle Tempolimits lehne ich ab. An Gefahrenstellen obliegt es den Verkehrsbehörden sich für Tempolimits aufzustellen.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Uwe Feiler: Lehne ab
Viele für unser Land wichtige und richtige Entscheidungen wie bspw. der Nato-Doppelbeschluss oder die Einführung des Euro waren zu Beginn in der Bevölkerung sehr unpopulär. Des Weiteren ist der in Deutschland geltende Föderalismus ein weiterer Grund gegen die Einführung bundesweiter Volksentscheide.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Uwe Feiler: Stimme zu
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Uwe Feiler: Stimme zu
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Uwe Feiler: Neutral
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Uwe Feiler: Stimme zu
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Uwe Feiler: Stimme zu
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Uwe Feiler: Lehne ab
Die Krichensteuer halte ich für wichtig, da Kirchen und andere Religionsgemeinschaften ein wesentlicher Faktor in unserem Gemeinwesen sind. Sie tragen erheblich zum Wertebewusstsein bei und leisten zahlreiche wichtige Beiträge zur kulturellen, pädagogischen und auch sozialen Infrastruktur.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Uwe Feiler: Neutral
Die EU hat dann eine Zukunft, wenn sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentriert. Was Mitgliedstaaten nicht alleine lösen können, muss Europa richten (Flüchtlings- und Entwicklungspolitik, Gemeinsame Verteidigungspolitik, Gemeinsame Sicherung der Aussengrenzen).
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Uwe Feiler: Lehne ab
Eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes lehne ich ab. Zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger befürworte ich die Erhöhung der Bemessungsgrenze für den Spitzensteuersatz auf 60.000 Euro zu versteuerndem Einkommen.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Uwe Feiler: Stimme zu
Zeitliche Befristung nur mit Sachgrund
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Uwe Feiler: Lehne ab
Cannabis als Rauschmittel zu legalisieren lehne ich ab. Dazu verweise ich auf die gesundheitlichen Auswirkungen der Droge. Die Legalisierung wäre ein unverantwortliches gesundheitspolitisches Zeichen, besonders vor dem Hintergrund der damit einhergehenden vereinfachten Zugänglichkeit für Jugendliche
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Uwe Feiler: Stimme zu
Ich spreche mich für mehr Flexibilität aus. Wer länger arbeiten möchte soll dies tun. Wer nicht länger arbeiten kann, soll eine auskömmliche Rente erhalten. Hierzu muss die Berufsunfähigkeitsrente weiter reformiert werden,
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Uwe Feiler: Lehne ab
Ich spreche mich gegen ein generelles Verbot der Parteispenden durch Verbände und Unternehmen aus, jedoch ist auf die Bedeutung der Nachvollziehbarkeit von Spenden sowie deren Dokumentation und Transparenz zu verweisen.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Uwe Feiler: Lehne ab
Eine Beteiligung von Zivilgesellschaft und Wirtschaftsverbänden an Verhandlungen über das aktuelle Maß hinaus lehne ich ab. Ohnehin wurde bei keinem der bisherigen EU-Handelsabkommen eine so hohe Transparenz erreicht.

Über Uwe Feiler

Uwe Feiler wurde im November 1965 im heutigen Winsen/ Luhe geboren und verbrachte dort seine Kindheit und Jugend. Er beendete seine Schulzeit im Jahr 1985 mit dem Abitur. Anschließend entschied er seinen Bildungsweg mit einem Studium der Finanzwissenschaften fortzusetzen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums als Dipl.-Finanzwirt an der Fachhochschule der Finanzen Niedersachsen  begann Uwe Feiler seine Laufbahn in der Finanzverwaltung des Landes Niedersachsen im Jahr 1988 und setzte sie ab 1991 in der Finanzverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt fort. Uwe Feiler ist verheiratet und hat 3 erwachsene Kinder.

Als sich im Jahr für Feiler und seine Familie die Möglichkeit bot, das in großväterliche Gehöft in Spaatz zu übernehmen und wieder mit neuem Leben zu erfüllen gab es keine Zweifel. Durch seine aus Grieben in Oberhavel stammende Familie hatte Feiler schon lange Beziehungen in die Region, sodass die Entscheidung leicht fiel, im schönen Havelland heimisch zu werden.   Nach Sanierung des Wohnhauses und des Wirtschaftsgebäudes gründeten Feilers Eltern 1992 den Spargelhof Spaatz, den seine Frau Gabriele bis heute mit viel Hingabe weiterführt. Der Spargelhof  erfordert viel Energie, Fachkenntnis und persönlichen Einsatz, sodass die ganze Familie regelmäßig, gemeinschaftlich mitanpackt. Für Feiler, der sich selbst als „leidenschaftlicher Treckerfahrer“ bezeichnet, ist die landwirtschaftliche Arbeit der perfekte Ausgleich zum täglichen Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger in Oberhavel und im Osthavelland.

In seiner Freizeit engagiert sich Uwe Feiler sehr gerne in vielen Bereichen des Ehrenamts. Als aktiver Fußballer und Trainer war er lange Zeit für den Sportverein Empor Spaatz aktiv, dessen Vorsitzender er auch für 11 Jahre war. Mit seinem Geburtsort verbindet ihn bis heute die Mitgliedschaft in der Schützenkameradschaft Luhdorf/ Rovdorf. Außerdem unterstützt er als Mitglied das Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. und den Verein zur Förderung der partnerschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen Havelland e.V.

Alle Fragen in der Übersicht
# Soziales 29Aug2017

Befürworten Sie die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens? Warum würden Sie es ablehnen und warum befürworten?

Von: Zngguvnf Arhznaa

Antwort von Uwe Feiler
CDU

(...) Außerdem wollen wir niedrig entlohnte Arbeitnehmer weiterhin unterstützen und Menschen, die bspw. aus gesundheitlichen Gründen nur teilweise oder gar nicht mehr arbeiten können, eine ausreichende Grundsicherung zur Verfügung stellen. Generell wollen wir aber Arbeit und nicht Arbeitslosigkeit fördern. (...)

Ist für Sie und/oder Ihre Partei die Scharia mit dem Grundgesetz vereinbar?

Sawsan Chebli (SPD), ehemalige stellvertretende Sprecherin des...

Von: P. Fpujrqr

Antwort von Uwe Feiler
CDU

(...) jegliche Rechtsprechung auf Grundlage der Scharia halte ich für nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Als Voraussetzung für ein friedvolles Miteinander in Deutschland halte ich die deutsche und europäische Rechtsordnung und stehe hinter der Äußerung meines Berliner Bundestagskollegen Kai Wegner auf die Aussage von Sawsan Chebli, dass Gleichberechtigung, Integration und Einhaltung der Menschrechte mit der Scharia unvereinbar seien. Ein weiterer Grund der Unvereinbarkeit ist die Tatsache, dass die Scharia per Definition als Ordnung Gottes gilt und nicht durch menschliche Gesetze ersetzt werden darf (www.igfm.de/themen/scharia/allgemeine-infos/die-scharia-eine-einfuehrung/ ). (...)

# Umwelt 21Aug2017

Wie stehen Sie zur Windenergie? Weiterer Ausbau? (...)

Von: Fhfnaar Jrore

Antwort von Uwe Feiler
CDU

(...) Um Strompreise grundsätzlich zu dämpfen haben wir mit der Ausschreibung erneuerbarer Energien bereits einen Schritt in die richtige Richtung getan, was jüngste Erfolge bei den Ausschreibungen, u. a. (...)

(...) Desweiteren möchte ich gerne wissen, ob Sie sich im Bundestag für eine Schließung der Airbase Ramstein einsetzen würden ? (...)

Von: Tnoevryr Fpunqr

Antwort von Uwe Feiler
CDU

(...) Der Export von Rüstungsgütern in andere Länder stellt den Deutschen Bundestag sowie die Bundesregierung immer wieder vor große, moralische Herausforderungen. Grundsätzlich bin ich ein Befürworter von diplomatischen Lösungen, bin mir aber auch unserer Verantwortung für bedrohte Menschen bewusst, sodass ich Waffenlieferung durchaus als erforderlich und legitim erachte, solange die jeweiligen Einzelfälle nach strengen Kriterien geprüft und bewertet werden. Jegliche Rüstungsexporte der Bundesrepublik Deutschland orientieren sich heute noch an den politischen Grundsätzen der rot-grünen Bundesregierung aus dem Jahr 2000, die vorgeben, die Rüstungsexportpolitik zwar „restriktiv“ zu gestalten, aber dennoch am „Sicherheitsbedürfnis und den außenpolitischen Interessen der Bundesrepublik“ auszurichten. (...)

# Sicherheit 15Aug2017

Wie stehen Sie persönlich zur Thematik der Rasseliste?
Werden Sie sich für Abschaffung der Diskriminierung einzelner Rassen und deren Halter...

Von: Znguvnf Qrhgfpu

Antwort von Uwe Feiler
CDU

(...) So wird ermöglicht jeden Hund als Einzelfall einzuschätzen und nicht zu pauschalisieren. Diese Regelungen erachte ich als sinnvoll zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und sehe daher keinen Änderungsbedarf. (...)

# Gesundheit 5Aug2017

Wie stehen Sie zum Thema Drogen? Welche Drogen sind legitim und sollten es bleiben? Welche Drogen sind nicht legitim und sollten weiter verboten...

Von: Znepry Uryqg

Antwort von Uwe Feiler
CDU

(...) vielen Dank für Ihre Anfrage vom 05.08.2017 und Ihr Interesse an meiner politischen Arbeit. Im Hinblick auf alle "berauschenden Substanzen", die über Alkohol und Zigaretten hinausgehen, sehe ich keine Notwendigkeit einer Änderung der aktuellen Gesetzeslage. Der Konsum von Cannabis und anderen Drogen kann fatale Folgen für die körperliche und geistige Entwicklung junger Menschen haben und führt in chronischer Form nachweislich zu Einschränkungen der Alltags- und Arbeitsfähigkeit. (...)

(...) Unterstützen Sie unsere Forderung nach Volksabstimmungen und mehr mehr Transparenz?

Von: Urvqrznevr Sevrqevpu

Antwort von Uwe Feiler
CDU

(...) Ihre Forderung nach bundesweiten Volksentschieden kann ich aus folgenden Gründen nicht unterstützen. Die jüngere Vergangenheit belegt, dass viele, in der Bevölkerung zu Beginn unpopulären Entscheidungen, wie beispielsweise der Nato-Doppelbeschluss oder die Einführung des Euro, für die positive Entwicklung unseres Landes von enormer Bedeutung waren. Des Weiteren ist der in Deutschland geltende Föderalismus ein weiterer Grund gegen die Einführung von bundesweiten Volksentscheiden. (...)

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