Rente: Halten Sie diese Lastenverteilung für generationen- und leistungsgerecht?
Sehr geehrter Herr Frei,
die Rentenkommission hat diese Woche 33 Empfehlungen für eine generationengerechte und langfristig tragfähige Alterssicherung vorgelegt. Gleichzeitig sollen nach den Vorschlägen die Lebensarbeitszeit steigen und zusätzliche Beiträge für die Kapitalrente gezahlt werden.
Warum werden damit vor allem Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusätzlich belastet, während hohe Kapital- und Vermögenseinkommen weiterhin kaum zur Finanzierung der Alterssicherung beitragen?
Nach den bekannt gewordenen Empfehlungen sollen zwar künftig Selbstständige und teilweise auch Politiker stärker einbezogen werden, bei Beamten bleibt die Umsetzung jedoch unklar. Warum wird die Einbeziehung von Beamten in ein gemeinsames Alterssicherungssystem nicht konsequenter verfolgt, obwohl Länder wie Österreich zeigen, dass eine deutlich breitere Beteiligung (&Fairness) möglich ist?
Wie soll ohne eine gleichmäßigere Beteiligung aller Berufsgruppen das Ziel der Generationengerechtigkeit erreicht werden?

