Wie können Politiker, die seit Jahrzehnten die Macht ausüben und Lobbygruppen, die genauso lang immer die gleichen Interessen verfolgen, immer noch Teil der Lösung von Problemen sein?
Sehr geehrter Herr Frei,
gleich am Anfang lege ich alle Karten aufn Tisch, ick hab nich nachgeguckt, was sie als Chef von der Waschmaschine in Berlin, wie manche es nennen, verdient haben und och nicht, was Sie nun weniger kriegen oder wie hart ihr Arbeitstag wirklich ist, aber sicher nich länger oder härter wie im Straßenbau? Ick glaube nich, dass Sie unaufrichtig sind. Gleichwohl vom Lanz-Podcast mit Juli Zeh inspiriert, möchte ich mal lesen, warum Sie sich immer noch als Teil der Lösung ansehen? Sie sind gefühlte Ewigkeiten in der Politik und auch nen älteres Semester, aber immer sollen bestimmte Bevölkerungsgruppen das Problem sein oder lösen, selten höre ick von Berufspolitikern mal was mit Demut, Schicklichkeit und Zurückhaltung? Stattdessen scheinen die immer weiter aufzudrehen und dank ihrer Reichweite nicht hilfreiche Ideen zu eskalieren. Unsere Kinder wären zu faul und wir Alten würden nicht lang genug arbeiten. Was soll das unterm Strich bringen?
Grüße Axel L.

