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Frage von Manfred L. •

Aus welchem konkreten Grund gehen Sie nicht gegen die Verursacher der Kraftstoffpreissteigerungen, die Mineralölkonzerne, vor.

Sehr geehrter Herr Frei,

Spätestens seit die Ukraine von Russland angegriffen wurde ist klar, dass die Mineralölkonzerne jede noch so abstruse "Begründung" zur Durchsetzung ihrer Profitinteressen nutzen.
Markttransparenzstelle Kraftstoffe und Bumdeskartellamt haben wiederholt festgestellt, dass der Abstand zwischen Rohöl- und Kraftstoffpreisen immer größer wird. Mal behaupten die Konzerne, dass Preise steigen weil Diesel überwiegend importiert wird, dann heißt es, dass die Rohölpreise der Grund sind.
In der durchgeführten Sektoruntersuchung Kraftstoffe kommen MTD-Kraftstoffe und Bumdeskartellamt zum Schluss, dass der Gesetzgeber gefordert ist, dies zu beenden.
Begriffe wie "Rakete-Feder-Effekt" ändern nichts daran, dass die Menschen stark belastet sind.

Ich habe zwei Fragen:
Wann endlich beenden Sie den Missbrauch der Oligopole?
Ist Ihnen bewusst, dass der "Zulauf" zur AfD seinen Grund auch in der Untätigkeit der Regierung liegt?
Mit freundlichen Grüßen
Manfred L.

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Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr L,

die Belastung durch hohe Kraftstoffpreise sehen wir und bekämpfen sie aktiv: Unsere Taskforce hat die Mineralölkonzerne wegen der hohen Preise adressiert und fordert Nachweispflichten sowie stärkere und wirksamere Kartellbefugnisse. Der 'Rakete-Feder-Effekt' wird durch mehr Transparenz beendet. Zum AfD-Zulauf: Wir lösen Probleme, statt sie für Wahlkampf zu nutzen. Dass der Weg aufgrund unterschiedlicher Perspektiven in einer Koalition bzw. Demokratie nicht immer schnell und einfach ist, liegt auf der Hand

Mit freundlichen Grüßen

Thorsten Frei

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