Stefan Rouenhoff

| Abgeordneter Bundestag
Stefan Rouenhoff
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Jahrgang
1978
Wohnort
Kleve
Berufliche Qualifikation
Ausgebildeter Bauzeichner, Dipl.-Volkswirt, Master (Internat. Studies)
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 112: Kleve

Wahlkreisergebnis: 45,0 % (eingezogen über den Wahlkreis)

Parlament
Bundestag

Die politischen Ziele von Stefan Rouenhoff

Niederrhein voranbringen. Unsere Region braucht Entwicklungsperspektiven für junge Menschen, Familien und Ältere genauso wie für die heimische Wirtschaft. Wir brauchen eine gute ärztliche Versorgung, zusätzliche Angebote in der Kinderbetreuung und Altenpflege sowie ein flächendeckendes und leistungsfähiges Breitbandnetz. Verkehrsinfrastruktur-Projekte – wie der Ausbau des Rhein-Waal-Terminals in Emmerich oder die Weiterentwicklung des Airport Weeze – bieten große wirtschaftliche Chancen. Die Umsetzung der Betuwe-Linie erfordert einen vernünftigen Interessenausgleich. Im Agrobusiness und Tourismus möchte ich dazu beitragen, dass vorhandene Potenziale noch besser genutzt werden können. Die Errichtung der Hochschule Rhein-Waal in Kleve hat die Bildungslandschaft am Niederrhein entscheidend ergänzt. Eine engere Vernetzung von Hochschule und Mittelstand stärkt die Innovationskraft unserer heimischen Wirtschaft.

Soziale Marktwirtschaft beleben. Der Mittelstand und die Mittelschicht sind zwei zentrale Eckpfeiler unserer Sozialen Marktwirtschaft, die gestärkt werden müssen, um den sozialen Frieden in unserem Land zu wahren. Mittelständische Unternehmen, die Land- und Forstwirtschaft sowie der Gartenbau dürfen nicht durch immer neue bürokratische Auflagen überfordert werden. Sie benötigen schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und mehr Rechtssicherheit. Wir brauchen in unserem Land auch eine breite Mittelschicht. Berufstätige müssen in die Lage versetzt werden, für sich und ihre Familien ein vernünftiges Einkommen zum Leben zu erzielen. Die von der CDU geplanten steuerlichen Entlastungen und die Erhöhung des Kindergeldes sind Schritte in die richtige Richtung. Bei der Alterssicherung muss gewährleistet werden, dass jüngere Generationen mit ihrem Renteneintritt mehr als die Grundsicherung erhalten, wenn sie ihr Leben lang gearbeitet haben.

Innere Sicherheit gewährleisten. Egal ob bei Wohnungseinbrüchen, Gewaltdelikten oder Terrorismus – die Innere Sicherheit ist eine Kernaufgabe unseres Staates. Zur Verbrechensbekämpfung und zügigen Ahndung von Straftaten brauchen Polizei und Justiz eine gute Personaldecke sowie adäquate rechtliche Werkzeuge. Die CDU hat deshalb in der jetzigen Bundesregierung u.a. die Strafen für Wohnungseinbrüche verschärft, eine stärkere Videoüberwachung durchgesetzt und Maßnahmen zur besseren Terrorbekämpfung auf den Weg gebracht. Die Innere Sicherheit muss jedoch – gerade auch in unserer Region – aus einem länderübergreifenden Blickwinkel betrachtet werden. Hierzu ist die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit weiter zu intensivieren.

Europäische Union erneuern. Spätestens seit der Brexit-Entscheidung und den US-Präsidentschaftswahlen ist vielen Menschen der immense Wert des europäischen Projekts wieder bewusst geworden. Die Europäische Union hat Deutschland nicht nur über viele Jahrzehnte Frieden und Freiheit gebracht, sondern auch zum Wohlstand in unserem Land maßgeblich beigetragen. Um die EU zukunftsfest zu machen, müssen jetzt die großen Herausforderungen angegangen werden: Der bessere Schutz der EU-Außengrenzen, die Beseitigung von Steueroasen für große Unternehmen sowie eine engere Zusammenarbeit in Politikbereichen wie Energie, Verteidigung und Terrorismusbekämpfung. Gleichzeitig müssen wir deutlich aussprechen, wo die Grenzen der Europäischen Union sind. Ein Land wie die Türkei, in dem massive Menschenrechtsverletzungen zu beklagen sind, kann kein EU-Mitglied werden. In der europäischen Wirtschaftspolitik möchte ich mich dafür einsetzen, dass deutsche Besonderheiten wie die duale Berufsausbildung oder der Meisterbrief auch eine besondere Berücksichtigung erfahren. 

Über Stefan Rouenhoff

Im Dezember 1978 wurde ich in Goch/Kreis Kleve geboren und wuchs hier als jüngster von drei Söhnen im landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern auf. Nach meinem Abitur am Städtischen Gymnasium Goch und einer Berufsausbildung zum Bauzeichner studierte ich an den Universitäten in Bonn und Birmingham (Großbritannien) Volkswirtschaftslehre (Diplom) und Politische Wissenschaft/International Studies (Magister/Master). Nach dem Abschluss meiner beiden Studiengänge arbeitete ich zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und legte dann einem Forschungsaufenthalt bei der Welthandelsorganisation WTO in Genf ein. Im Juni 2010 führte mich mein beruflicher Weg nach Berlin in das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Nach anfänglicher Tätigkeit als Referent für Grundsatzfragen der Mittelstandspolitik, arbeitete ich ab Januar 2012 im Bundeswirtschaftsministerium als Ministeriumssprecher. Von August 2014 bis Juli 2017 war ich in Brüssel an der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der Europäischen Union tätig. Als Handelsattaché gehörte es zu meinen zentralen Aufgaben, die außenwirtschaftspolitischen Interessen der Bundesregierung gegenüber den Institutionen der Europäischen Union zu vertreten und den Dialog mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu suchen. In den vergangenen Jahren sind die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland, Europa und der Welt immer größer geworden. Das treibt mich um. Wir brauchen ein größeres politisches Engagement aller Generationen, auch der jüngeren Menschen. Denn unsere Demokratie lebt vom Mitmachen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, mich für meine Heimatregion und Deutschland politisch einzusetzen. Als Ihr Bundestagskandidat möchte ich zuhören, überzeugen und jederzeit ein offenes Ohr für die Themen haben, die Sie bewegen. Treten Sie hierzu gerne mit mir in Kontakt.

Alle Fragen in der Übersicht

(...) Es wäre doch nicht mehr als Recht wenn solche Leute per Gesetz von Politik und Macht ausgreschlossen werden, weil die lügen und Betrügen nun mal um Ihren eigenen Vorteil zu erzielen. (...)

Von: Crgre Greubrira

Antwort von Stefan Rouenhoff
CDU

(...) Für Bundestagsabgeordnete gibt es daher klar definierte Verhaltensregeln, denen nachzukommen ist. Diese besagen unter anderem, dass Spenden, Gastgeschenke, sonstige Zuwendungen für die politische Tätigkeit sowie Tätigkeiten und Funktionen, die vor- und neben dem Mandat ausgeübt werden, offengelegt werden müssen. (...)

(...) Allerdings muss ich sagen, dass mich die veröffentlichte Zeitplanung doch etwas entsetzt hat. Warum dauert es bis 2025 eine Bahnverbindung Geldern/Neuss einzurichten, wenn die Schienen doch schon vorhanden sind? (...)

Von: Xhavoreg Xyrl

Antwort von Stefan Rouenhoff
CDU

(...) Die Ausschreibung für die RB41 findet im Rahmen der Ausschreibung mehrerer Bahnlinien statt, deren Verträge 2025 auslaufen. Für einen Betrieb der neuen Bahnlinie muss ferner noch die Schieneninfrastruktur in Geldern erweitert werden, damit für die Züge eine Wendemöglichkeit besteht. Zudem ist davon auszugehen, dass der beim Vergabeverfahren berücksichtigte Betreiber erst noch neue Züge für den Betrieb der Bahnverbindung beschaffen muss. (...)

(...) mir) egal ob SPD oder CDU Wähler verstehen dieses Verhalten nicht, weil doch gesagt wurde man müsse der AFD mit Argumenten entgegentreten. Stattdessen bekomme ich von der AFD Fakten mit nachweisbaren Quellen geliefert, während der Rest Parlaments augenscheinlich mehr durch Polemik oder Desinteresse auffällt. (...)

Von: Q. U.

Antwort von Stefan Rouenhoff
CDU

(...) Die gelegentliche Nutzung von Smartphones durch einzelne Abgeordnete hat aus meiner Sicht der Debattenkultur im Deutschen Bundestag nicht geschadet. Die Bundestagsdebatten habe ich als lebhafte und in der Sache hart geführte politische Auseinandersetzungen wahrgenommen. (...)

# Familie 8Juli2018

(...) Wie kann das sein? Was werden Sie dagegen tun?

Von: Naqeé Untra

Antwort von Stefan Rouenhoff
CDU

(...) So werden z.B. wie von Ihnen beschrieben Familien, die bereits eine Immobilie besitzen, nicht förderberechtigt sein. Eine Wohnflächenbegrenzung wird es aufgrund des Widerstands der CDU allerdings nicht geben. (...)

Am 28.6.2018 findet die Abstimmung zur Weidetierprämie im Bundestag statt. Besonders den letzten noch bestehenden WanderschäferInnen in Deutschland geht es nicht sonderlich gut, sie kämpfen um ihre Existenz. (...)

Von: Rin-Znevn Svgmrx

Antwort von Stefan Rouenhoff
CDU

(...) Vergleichsweise gering ist die Zahl der Wanderschäfer/innen in Deutschland, also jener, die weder über eigenes noch gepachtetes Land verfügen und damit Förderprogramme der Europäischen Union aus der ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik, etwa für ungenutztes Dauergrünland, nicht in Anspruch nehmen können. Nichtsdestotrotz haben auch diese flächenarmen Betriebe über Förderprogramme der zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union und der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung zu erhalten. (...)

(...) laut Ihren Zielen wollen Sie den Niederrhein voranbringen. Was haben Sie in diesem Bereich bisher getan ? (...)

Von: Znegv Zybqmvna

Antwort von Stefan Rouenhoff
CDU

(...) Über einen Ausschnitt meiner bisherigen Tätigkeit als direkt gewähltes Mitglied des Bundestages für den Kreis Kleve können Sie sich mit dem nachstehenden Interview einen ersten Eindruck verschaffen (https://www.nrz.de/staedte/kleve-und-umland/zugprobleme-rouenhoff-will-d...). (...)

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