Simone Lang

| Kandidatin Sachsen
Simone Lang
© Götz Schleser
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Jahrgang
1971
Wohnort
Breitenbrunn
Berufliche Qualifikation
Krankenschwester, Trauertherapeutin
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wahlkreis

Wahlkreis 15: Erzgebirge 3

Wahlkreisergebnis: 8,7 %

Liste
Landesliste, Platz 11
Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Position von Simone Lang: Lehne ab
Der Klimaschutz, die Klimaschutzziele und der Arbeitsplatzerhalt in der Region müssen zusammen gedacht und angegangen werden, anstatt sie gegeneinander auszuspielen. Neue Arbeitsplätze werden mit umweltfreundlicher Energieerzeugung und zukunftsträchtiger Energieforschung entstehen.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Simone Lang: Stimme zu
Natürlich brauchen wir mehr Pflegekräfte. Dann erhalten die Gepflegten eine bessere und persönlichere Versorgung. Und die Pflegekräfte selbst haben weniger Stress in ihrem schweren Job. Wo eine Pflegekraft geboren ist, ist dabei irrelevant. Also: Sowohl hier ausbilden als auch von außen anwerben.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Position von Simone Lang: Stimme zu
Vor allem kommunale Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften sollen Fördermittelerhalten, umneue bezahlbare Wohnungen zu schaffen und langfristig zu erhalten. Zudem soll sich der Verkauf öffentlicher Grundstücke an sozialen, ökologischen, wohnungs- und städtebaulichen Aspekten orientieren.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Position von Simone Lang: Lehne ab
Wenn wir junge Menschen wirklich ernst nehmen und für unsere Demokratie begeistern wollen, sollten sie auch frühzeitig an politischen Entscheidungsprozessen mitwirken dürfen. Schließlich betreffen deren Auswirkungen auch ihr tagtägliches Leben. Und andere Bundesländer zeigen: es funktioniert!
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Simone Lang: Stimme zu
Mindestens 35 Jahre arbeiten, heißt mindestens 35 Jahre leisten. Da darf es nicht sein, dass man trotzdem aufs Amt muss, um Hilfen zu beantragen. Dann hat man eine Grundrente verdient, bei der man nicht sein Persönlichstes offenlegen muss.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Simone Lang: Stimme zu
Arbeitgeber, die sich an Tarife halten, sollten bei der öffentlichen Vergabe bevorzugt werden. Wir stärken damit Unternehmen und Betriebe, die ihren Beschäftigten anständige Arbeitsbedingungen bieten. Und wir beseitigen einen Wettbewerbsvorteil für schwarze Schafe. Das ist sozial!
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Simone Lang: Stimme zu
Ein solches Register trägt zu mehr Transparenz bei und hilft den Bürgerinnen und Bürgern, die Arbeit von Politikerinnen und Politikern sowie Parteien besser nachvollziehen sowie bewerten zu können. Moderne Politik wird nicht im Hinterzimmer, sondern mit offenem Visier gemach
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Position von Simone Lang: Lehne ab
Wer auf dem Land praktiziert, soll dafür praktische Unterstützung bekommen. Das hilft schon jetzt und nicht erst in zehn Jahren. Wir wollen den Kommunen helfen, Polikliniken Plus zu gründen, in denen Ärztinnen und Ärzte angestellt werden. Und wer eine eigene Praxis aufmacht, erhält einen Zuschuss.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Simone Lang: Stimme zu
Mit unserem Programm „Weltoffenes Sachsen“ haben wir sehr gute Fördermöglichkeiten auf- und ausgebaut. In das Programm haben wir auch explizit die Arbeit gegen Antisemitismus aufgenommen. Die jährliche Mindestfördersumme für das „Weltoffene Sachsen“ werden wir ab 2021 weiter erhöhen.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Simone Lang: Neutral
Ich finde es wichtig, abgelehnten Asylbewerberinnen und Asylbewerbern den sogenannten "Spurwechsel" zu ermöglichen: Also ein Bleiberecht, wenn sie hier Arbeit haben und gut integriert sind. Wenn das nicht der Fall ist und kein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine Rückführung gerechtfertigt.
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Simone Lang: Stimme zu
Ich halte es mit Elisabeth Selbert, SPD-Politikerin und eine von vier Frauen, die das Grundgesetz mitverfasst haben: „Die mangelnde Heranziehung von Frauen zu öffentlichen Ämtern und ihre geringe Beteiligung in den Parlamenten ist doch schlicht Verfassungsbruch in Permanenz.“ Das gilt es zu ändern.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Simone Lang: Lehne ab
Der Glyphosat-Einsatz auf öffentlichen Flächen ist nicht notwendig. Es gibt viele Städte, die hierzu bereits einen Verbots-Beschluss gefasst haben. Die SPD setzt sich dafür ein, den Einsatz von Glyphosat in der Landwirtschaft einzuschränken und mittelfristig die Anwendung von Glyphosat zu beenden.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Simone Lang: Lehne ab
Als Sprecherin der SPD-Fraktion für Gesundheit wende ich mich gegen jede Art und Missrauch von Drogen. Denn Drogen wie Cannabis können der Einstieg zu noch härteren Drogen sein. Stattdessen trete ich für eine Stärkung der Drogenprävention ein, um Betroffenen möglichst schnell helfen zu können.
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Position von Simone Lang: Lehne ab
Der sächsische Verfassungsschutz erfüllt seine Aufgaben, in den Bereichen Extremismus genauso wie Spionageabwehr. Aber er könnte sie besser erfüllen - durch mehr Sensibilität und mehr Beratung. Und er braucht mehr Kontrolle. Wir sollten wie in Berlin einen öffentlichen Kontrollausschuss einrichten.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Position von Simone Lang: Lehne ab
Für uns gehört die Netzinfrastruktur zum Bereich der Daseinsvorsorge. Wir werden dafür sorgen, dass der Breitbandausbau weiterhin hohe Priorität hat und so der Zugang zu schnellem Internet überall im Freistaat Sachsen gewährleistet ist.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Simone Lang: Stimme zu
Eine Begrenzung der Wolfspopulation im Sinne einer Bejagung lehnt die SPD ab. Jedoch sollen die Ausnahmeregelungen der FFH-Richtlinie genutzt werden können, sofern ein günstiger Erhaltungszustand erreicht ist. Der Wolf darf nur bei Vorliegen strenger Voraussetzungen vergrämtoderentnommen werden.
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Position von Simone Lang: Stimme zu
Kitas sind Bildungseinrichtungen und sollten als solche auch kostenfrei sein. Das ist nur schrittweise umsetzbar, denn sowohl die Gebührenfreiheit alsauch die Senkung des Betreuungsschlüssels kosten viel Geld. Beides ist mir wichtig - deshalb beides machen, Schritt für Schritt.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Position von Simone Lang: Stimme zu
Unser Steuersystem ist insofern ungerecht, als dass es größtenteils Einkommen aus menschlicher Arbeit besteuert. Aber alles Einkommen, das ohne Arbeit erzielt wird (Kapitalerträge, Erbschaften, Automatisierungsgewinne), kommt deutlich besser weg. Das muss sich ändern. Deshalb ein klares Ja.

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