Hallo Herr Schmidt, ich habe erfahren, daß Sie heute Herrn Günther beim Wandern begleitet haben. Haben Sie ihn auch über die Folgen der Bahnpläne befragt?
Sehr geehrter Herr Schmidt, Sie erinnern sicher noch Ihre Gespräche in Kaltenhof und Sie haben sicher auch den Artikel in der LN über die juristische Einschätzung der Bahnpläne gelesen. Nun sind wir wirklich gespannt, was Sie für uns bewegt haben und wie die Reaktion ihrer Gesprächspartner in Bund und Land war. Ich habe diesen Kommunikationseeg gewählt, weil ich so hoffe, daß Sie persönlich das auch lesen und beantworten. Mit freundlichen Grüßen aus Ost Bad Schwartau
Volker C.
Sehr geehrter Herr C.,
vielen Dank für Ihre Nachricht und dafür, dass Sie sich erneut an mich wenden.
Unser gemeinsamer Termin in Bad Schwartau/Kaltenhof ist mir noch gut in Erinnerung. Die Gespräche mit Ihnen und den weiteren Mitgliedern der Bürgerinitiative haben mir deutlich vor Augen geführt, welche Auswirkungen die aktuellen Bahnplanungen für viele Menschen vor Ort haben. Ihre Argumente und Sorgen habe ich mitgenommen, und sie sind für mich weiterhin präsent.
Am Rande der Wanderung mit Ministerpräsident Daniel Günther ergab sich zwar eine kurze Gelegenheit für einen Austausch. Für ein ausführliches Gespräch über die Bahnplanung in Bad Schwartau bot die Veranstaltung mit den vielen Gesprächen und Begegnungen jedoch leider nicht den geeigneten Rahmen. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass das Thema für mich an Bedeutung verloren hat.
Den Artikel in den Lübecker Nachrichten habe ich gelesen. Viele der Punkte, die Sie und die Bürgerinitiative bei unserem gemeinsamen Termin in Kaltenhof angesprochen haben, finden sich auch in der vom Bauausschuss einstimmig beschlossenen Einwendung der Stadt Bad Schwartau wieder. Das bestätigt den Eindruck, den ich bereits aus unserem Gespräch mitgenommen habe. Dass die Stadt angekündigt hat, ihre Position notfalls auch gerichtlich überprüfen zu lassen, unterstreicht zudem, welche große Bedeutung dieses Verfahren für die Menschen vor Ort weiterhin hat.
Die Anliegen von Ihnen und der Bürgerinitiative sowie der betroffenen Bürgerinnen und Bürger werde ich auch künftig in meine Gespräche einbringen und die weitere Entwicklung aufmerksam begleiten. Ihr beharrlicher Einsatz über einen so langen Zeitraum ist keineswegs selbstverständlich und verdient Anerkennung.
Ein technischer Hinweis zum Schluss: Bitte schreiben Sie mir zukünftig direkt über das Kontaktformular des Deutschen Bundestags und nicht über einen nicht öffentlichen Drittanbieter. So stellen Sie sicher, dass Ihre Anliegen direkt bei mir und meinem Büro eingehen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Sebastian Schmidt

