Wie unterstützen Sie den langfristigen Zugang zur psychotherapeutischen Grundversorgung für alle?
Sehr geehrte Frau Bätzing-Lichtenthäler,
die gerade beschlossene Abwertung der ambulanten Psychotherapie um 4,5 % ab April 2026 ist angesichts der monate- bis jahrelangen Wartezeiten für Patienten wie für wirtschaftlich ohnehin strapazierte Praxen schwer nachvollziehbar.
Psychische Erkrankungen verursachen jährlich über 130 Milliarden Euro volkswirtschaftlichen Schaden. Ambulante Psychotherapie kostet 4 Milliarden Euro im Jahr - und stabilisiert nachweislich das Gesamtsystem.
In meiner Privatpraxis habe ich aufgrund der unzähligen Anfragen tatsächlich zur Hälfte Kassenpatienten in Behandlung - und muss dennoch in jeder Woche viele neue Absagen schreiben.
Was tun Sie, damit das System der psychotherapeutischen Grundversorgung nicht zusammenbricht?

