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René Springer
AfD

Frage an René Springer von Znegvan Obvtre bezüglich Gesundheit

22. Februar 2021 - 16:51

Hallo Herr Springer, warum übernimmt die Krankenkasse die Kosten für einen Knochenaufbau und Zahnimplantate nicht.
Wie soll ich als Hartz IV Empfängerin mir das leisten?

Ich bin verzweifelt und weiß nicht mehr weiter.
Mittlerweile bin ich gesundheitlich so angeschlagen, dass ich ab 01.03.21 eine Erwerbsminderungsrente bekomme.

Ich bin für jede Hilfe dankbar

Frage von Znegvan Obvtre
Antwort von René Springer
01. März 2021 - 14:38
Zeit bis zur Antwort: 6 Tage 21 Stunden

Sehr geehrte Frau Boiger,

wir bedanken uns recht herzlich für Ihre Anfrage, die wir Ihnen gern wie folgt beantworten:

Der Zahnersatz ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Bezuschussung von Zahnersatzleistungen durch die Krankenkasse deckt aber in der Regel nicht alle Kosten, so dass der gesetzlich versicherte Patient zuzahlen muss. Die Krankenkassen zahlen für den Zahnersatz zwar festgelegte Zuschüsse, so genannte befundbezogene Festzuschüsse. Diese decken aber bei weitem nicht die tatsächlichen Kosten, auch wenn sich die Höhe der Zuschüsse im vergangenen Jahr auf 60% erhöht hat und der Anteil der Kasse mit einem regelmäßig geführten Bonusheft auf 75% Kostenübernahme steigt.
Bei Kassenpatienten, die auf Hartz-IV, Sozialhilfe oder Grundsicherung angewiesen sind, ist eine Härtefallregelung möglich.

Sie können sich bei Ihrer konkreten Krankenkasse zu einem möglichen „Härtefallantrag“ beraten lassen und dort ggf. einen Antrag stellen. Sollten Sie dort nicht weiter kommen, lassen Sie sich von der Verbraucherzentrale oder einem spezialisierten Anwalt (Fachanwalt für Sozialrecht) beraten.

Erstinformation finden Sie hier:

https://www.verbraucherzentrale-berlin.de/sites/default/files/migration_files/media245511A.pdf

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier:

https://www.hartziv.org/blog/20190731-zahnersatz-bei-hartz-iv-kostenuebernahme-und-haertefallregelung.html

Über die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss. Dieser besteht aus unparteiischen Mitgliedern, Vertretern der Krankenkassen und sogenannten Leistungserbringern. Sie alle entscheiden gemeinsam darüber, welche Untersuchungs- und Behandlungsmethoden als vertragsärztliche Leistung erbracht und damit von den Kassen bezahlt werden dürfen.

Wir sind als AfD bemüht, die Gesundheit und damit auch die Lebensqualität der Bürger zu steigern und arbeiten daran, Probleme des Gesundheitssystems in Deutschland aufzudecken und zukunftsorientierte Alternativen zu erarbeiten.

Aus diesem Grund bedanken wir uns für Ihren Hinweis, den wir gerne für die Erarbeitung weiterer Konzepte aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen
René Springer