Jahrgang
1953
Wohnort
Berlin
Berufliche Qualifikation
Studium der Philosophie, Geschichte, Alten Geschichte
Ausgeübte Tätigkeit
MdEP
Liste
Bundesliste, Platz 4
Parlament
EU

EU

Der Austritt eines Mitgliedstaates aus der EU soll erschwert werden.
Position von Reinhard Bütikofer: Lehne ab
Wir halten die Regelungen, wie sie jetzt bestehen, für ausreichend.
Die EU muss sicherstellen, dass in Seenot geratene Menschen geborgen werden und europäische Häfen anlaufen dürfen.
Position von Reinhard Bütikofer: Stimme zu
Die EU-Mitgliedstaaten müssen gerettete Schutzsuchende ans Land lassen. Zivile Seenotretter*innen dürfen nicht kriminalisiert werden. Das Sterben im Mittelmeer muss so schnell wie möglich beendet werden. Deshalb fordern wir den Aufbau einer europäischen zivilen Seenotrettung.
Es soll eine Mindesthürde für den Einzug ins Europaparlament geben (Sperrklausel).
Position von Reinhard Bütikofer: Lehne ab
Für diese Wahl im Mai ist eine Änderung des Wahlrechts aus Zeitgründen ausgeschlossen. Für die Zukunft wollen wir ein europäisches Wahlrecht mit transnationalen Listen, demokratischen Mindeststandards für Listenaufstellungen, Mindestquotierungen sowie Transparenzregeln für die Parteienfinanzierung.
Die EU muss die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele in zukünftige Handelsabkommen integrieren.
Position von Reinhard Bütikofer: Stimme zu
Wir wollen Handelsabkommen, die verbindlich soziale und ökologische Standards und das Vorsorgeprinzip festschreiben, die kommunale Daseinsvorsorge schützen, den Pariser Klimavertrag umsetzen und die parlamentarische Mitentscheidung bei der regulatorischen Kooperation garantieren.
Sozialleistungen vom deutschen Staat sollten nur Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft erhalten.
Position von Reinhard Bütikofer: Lehne ab
Freizügigkeit ist Kern des europäischen Projektes. Das Gleichbehandlungsprinzip gilt für alle EU-Bürger. So profitieren in Österreich lebende Deutsche genauso von der dortigen Arbeitslosenhilfe wie Belgier*innen, die hier leben. Würde ein Staat dies verwehren, verstieße er gegen geltendes EU-Recht.
Die EU soll eine Steuer auf alle Finanzaktivitäten einführen (Finanztransaktionssteuer).
Position von Reinhard Bütikofer: Stimme zu
Wir brauchen eine Finanztransaktionssteuer auf Aktien, Anleihen und Derivate in der EU. SPD-Finanzminister Scholz macht sie zum Etikettenschwindel, wenn er Anleihen und Derivate ausnehmen will. So würde der Schaden von spekulativen Übertreibungen an den Finanzmärkten auf die Gesellschaft abgewälzt.
Die EU soll in den nächsten 20 Jahren keine neuen Mitgliedstaaten aufnehmen.
Position von Reinhard Bütikofer: Lehne ab
Die Erweiterungspolitik der EU ist eine Erfolgsgeschichte. Die EU hat allen Staaten des Westbalkans versprochen, bei Erfüllung der Kriterien der EU beitreten zu können. Die EU steht in der Verantwortung, das Vertrauen nicht zu enttäuschen und den Reformprozess in diesen Ländern mitzugestalten.
Das Europäische Parlament soll künftig Gesetze einbringen können.
Position von Reinhard Bütikofer: Stimme zu
Das Europäische Parlament soll in allen Bereichen gleichberechtigt mit dem Rat entscheiden können. Es soll ein eigenes vollwertiges Initiativrecht für europäische Gesetzgebung und das volle Budgetrecht erhalten.
Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr für die europäische Außen- und Wirtschaftspolitik.
Position von Reinhard Bütikofer: Stimme zu
Die Administration von Präsident Trump stellt nicht nur zahlreiche internationale Abkommen in Frage, vom Pariser-Abkommen bis zum Iran-Deal, und unterminiert die gemeinsame Sicherheit im Rahmen der NATO, sondern befehdet die EU und insbesondere Deutschland durch ungerechtfertigte Sonderzölle.
Innerhalb der EU sollen alle Arbeitgeber ohne Einschränkung Arbeitnehmer*innen suchen dürfen.
Position von Reinhard Bütikofer: Stimme zu
Bereits jetzt gilt der Gleichbehandlungsgrundsatz, nachdem für alle Unionsbürger*innen dieselben Rechte bei der Arbeitssuche gelten. Gleichzeitig ist für uns wichtig, dass mobiles Arbeiten in der Europäischen Union immer auf freiwilliger Basis erfolgt.
EU-Subventionen soll es nur für nachhaltige Landwirtschaft geben.
Position von Reinhard Bütikofer: Stimme zu
Wir GRÜNE streiten für eine konsequente Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik und fordern, dass zukünftig alle Zahlungen an die Landwirtschaft an hohe Standards zu Umwelt-, Klima- und Tierschutz sowie Sozialstandards gebunden werden.
Es soll keine einheitlichen europäischen Sozialstandards geben.
Position von Reinhard Bütikofer: Lehne ab
Wir brauchen ein Europa der sozialen Sicherheit. Dazu gehören verbindliche Mindeststandards, orientiert an der wirtschaftlichen und sozialen Situation des jeweiligen Landes sowie der EU-Armutsdefinition. Bei der konkreten Umsetzung können die EU-Mitgliedstaaten natürlich höhere Standards beibehalten
In der Sicherheitspolitik sollen Entscheidungen nicht mehr an Einstimmigkeit gebunden sein.
Position von Reinhard Bütikofer: Stimme zu
Wir wollen für alle Politikbereiche, in denen heute noch einstimmig entschieden wird, Mehrheitsentscheidungen einführen. Das betrifft hauptsächlich die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik sowie die Steuerpolitik. Damit stärken wir Europas Handlungsfähigkeit.
Die Listen für die EU-Wahlen sollen zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen bestehen.
Position von Reinhard Bütikofer: Stimme zu
Für diese Wahl im Mai ist eine Änderung des Wahlrechts aus Zeitgründen ausgeschlossen. Für die Zukunft wollen wir ein europäisches Wahlrecht mit transnationalen Listen, demokratischen Mindeststandards für Listenaufstellungen, Mindestquotierungen sowie Transparenzregeln für die Parteienfinanzierung.
Ein EU-weites Verbot von Einwegplastik ist nicht zielführend.
Position von Reinhard Bütikofer: Lehne ab
Ein EU-weites Verbot von bestimmtem Einwegplastik - so wie von Rat und EP angenommen - ist zielführend. Das Verbot betrifft nur bestimmte Anwendungen. Wir GRÜNE sind nicht dafür, alles Einwegplastik zu verbieten. Einwegplastik hat durchaus seine Berechtigung, z.B. bei medizinischen Einwegspritzen.
Auf EU-Ebene soll es eine Digitalsteuer für Konzerne wie Google oder Amazon geben.
Position von Reinhard Bütikofer: Stimme zu
Wir wollen eine am Umsatz orientierte europäische Digitalsteuer rasch einführen, um das Steuerdumping digitaler Konzerne zu unterbinden.
Zur Vermeidung von innereuropäischem Flugverkehr soll die EU in ein schnelles, europaweites Eisenbahnnetzwerk investieren.
Position von Reinhard Bütikofer: Stimme zu
Um die grüne europäische Mobilität zu fördern, muss Europa auf der Schiene mehr zusammenwachsen. Europäische Fördermittel müssen gezielt für bestehende und fehlende Abschnitte eingesetzt werden. Die Mittel im EU-Lückenschlussprogramm für grenzüberschreitenden Schienenverkehr wollen wir verdoppeln.
Die automatisierte Prüfung von Inhalten beim Hochladen ist ein verhältnismäßiges Werkzeug, um Urheberrechtsverletzungen im Internet zu verhindern.
Position von Reinhard Bütikofer: Lehne ab
Dies setzt de facto momentan Uploadfilter voraus. Sie sind der falsche Ansatz, weil sie das Recht auf freie Meinungsäußerung und das ungehinderte Publizieren eigener Inhalte einzuschränken drohen. Wir wollen neue Vergütungsmodelle einführen, die Kreativen eine faire Vergütung zukommen lassen.
Alle EU-Abgeordneten müssen ihre Lobby-Aktivitäten öffentlich dokumentieren.
Position von Reinhard Bütikofer: Stimme zu
Wir fordern, dass das von Parlament und Kommission geschaffene Lobbyregister für alle EU-Institutionen verbindlich wird. Die Regeln, nur registrierte Lobbyisten zu treffen und Treffen zu veröffentlichen, sollen in allen EU-Institutionen für alle gelten, die an EU-Entscheidungen mitarbeiten.
Es ist richtig, dass westeuropäische Staaten Gas über eine Ostsee-Pipeline direkt von Russland beziehen (Nord Stream 2).
Position von Reinhard Bütikofer: Lehne ab
Die Pipeline verstößt gegen die Europäische Energieunion. Sie ist nicht nötig für unsere Energiesicherheit. Sie verstößt gegen Sicherheitsinteressen unserer Ostseenachbarn und der Ukraine. Sie gibt Russland einen Hebel zur Spaltung der EU und zur Verfolgung seiner geostrategischen Interessen.
Europäische Unternehmen sollen bei öffentlichen Ausschreibungen Vorrang haben.
Position von Reinhard Bütikofer: Lehne ab
Wir wollen keinen Protektionismus und keine europäische Kopie von Trumps America-First-Politik.
Zum 18. Geburtstag sollen alle EU-Bürger*innen ein kostenloses Interrailticket erhalten.
Position von Reinhard Bütikofer: Stimme zu
Wir wollen allen Auszubildenden und Studierenden ein Jahr lang ein Interrailticket zur Verfügung stellen. Perspektivisch möchten wir dies auch durch Angebote ergänzen, die sich jeder leisten kann.

Die politischen Ziele von Reinhard Bütikofer

Europa der Demokratie
Wer wie ich aus einer deutsch-französischen Grenzregion kommt, die über Jahrhunderte immer wieder Schauplatz von Feindschaft, Krieg und Zerstörung war, müsste völlig verbohrt sein, wollte er oder sie den befriedenden Wert der europäischen Versöhnung und die europäische Demokratie nicht überaus hoch schätzen. Meine Kinder sind in einem Europa aufgewachsen, in dem das nationalistische Gegeneinander quasi alte Geschichte war. Welch eine historische Errungenschaft! Doch jetzt droht die Rückkehr der alten Gespenster. Das Europa der Demokratie darf gegen das Europa des Nationalismus nicht verlieren!
 
Bei meinem Engagement für Europa geht es nicht nur darum, das europäische Erbe, dieses wertvolle Erbe von Frieden, Freiheit, Ausgleich untereinander und gemeinsamem Fortschritt zu verteidigen. Europa muss viel ehrgeiziger werden, gerade bei den sozialen und umweltpolitischen Aufgaben. Die sich veränderte internationale Situation zeigt uns, dass jede Nation in Europa ihre eigenen Werte und Interessen nur erfolgreich verteidigen kann, wenn wir als Europäer zusammenstehen und zusammen handeln.

INDUSTRIEPOLITIK: DIGITAL + ÖKOLOGISCH + SOZIAL
Dass Industriepolitik heutzutage europäisch gedacht werden muss, ist für uns Grüne eine Selbstverständlichkeit. Denn nur eine europäisch ansetzende Industriepolitik kann uns auf Augenhöhe mit den Technologiegroßmächten USA und China bringen. Mit Berichten zur Rohstoffpolitik, zur europäischen Industriepolitik und zur Digitalisierung der Europäischen Industrie habe ich im Industrieausschuss intensiv für eine nachhaltige Zukunft gearbeitet. Es ist gut, dass inzwischen nicht nur Gewerkschaften, sondern auch Unternehmensverbände wie der BDI für eine europäische Industriepolitik eintreten. Themen, die mir dabei besonders am Herzen liegen, sind Künstliche Intelligenz, Cyber-Sicherheit, Rohstoffpolitik und Kreislaufwirtschaft. Digital und ökologisch und sozial, das ist die Richtung. Europäische Industriepolitik muss dem Motto folgen: Renaissance of Industry for a Sustainable Europe. RISE.

CHINA: SCHWIERIGER PARTNER
Die Widersprüche zwischen Deutschland und Europa auf der einen und China auf der anderen Seite nehmen zu. China wird zum systemischen Rivalen der EU. Das ist besonders durch Chinas autoritäre Wendung im Inneren bewirkt, durch massive Unterdrückung von Menschenrechten und Zivilgesellschaft, durch nationalistische Wirtschafts- und Industriepolitik und eine außerordentlich selbstbewusste Großmacht-Politik. Chinas multilaterale Kooperationsbereitschaft ist sehr begrenzt, die sogenannte Seidenstraßeninitiative projiziert vor allem chinesische Wirtschaftsinteressen sowie geopolitische Ziele und schafft neue Abhängigkeiten. Marktverzerrende Subventionen vieler Branchen in China sind an den europäischen Märkten zu spüren. Demgegenüber braucht die EU eine gemeinsame China-Strategie, die weder blauäugig ist noch konfrontativ, sondern eine Kooperationsbereitschaft mit klaren Kanten verfolgt. Dabei muss Deutschland in besonderem Maße solidarische Verantwortung übernehmen. Wir erwarten von China eine Ein-Europa-Politik.  Als Vize-Vorsitzender der China-Delegation im Europaparlament gehören alle diese Themen zu meinen Aufgaben. 

HANDEL: FAIR + OFFEN
Die EU-Handelspolitik muss nicht nur fairer und ökologischer werden, sondern auch weiterhin auf internationalen Regeln und viel transparenteren Prozessen basieren. Im Europaparlament setze ich mich dafür ein, dass die EU in diesem Sinne gemeinsam handelt und sich mit gleichgesinnten Ländern zusammentut. Nur so können wir uns gegenüber der America First Politik Trumps und gegen unfaire Praktiken Chinas wappnen. Die Handelspolitik ergänzt meine industrie- und außenpolitischen Schwerpunkte. So arbeitete ich ausschussübergreifend daran mit, dass neue Anti-Dumping-Regelungen den Export von Stahlüberkapazitäten beschränken und ausländische Investitionen in sensible Bereiche zukünftig nach einem europäischen Frühwarnmechanismus geprüft werden. Die EU muss vorangehen bei der Reform der multilateralen Handelsordnung. Diese braucht eine neue Orientierung, die der international nötigen ökologischen Transformation unseres Wirtschaftens im Sinne der Sustainable Development Goals und globaler Gerechtigkeit dient.   

TRANSATLANTIK: NEUE PERSPEKTIVEN
Die transatlantische Partnerschaft befindet sich in einer Krise. Die EU darf sich von Präsident Trump nicht auseinanderdividieren lassen - nur so kann Europa seinen eigenen Werten und Interessen treu bleiben. Wir sollten auch nicht das Spiel von Trump und Putin mitspielen, das darauf gerichtet ist, die transatlantische Sicherheitsgemeinschaft zu spalten.
Transatlantiker, war ich schon lange, bevor ich Mitglied der USA-Delegation und des Auswärtigen Ausschusses des Europaparlaments wurde. Die USA sind mehr als ihr derzeitiger Präsident. Viele progressive Kräfte dort kämpfen wie wir für soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz, Frieden und Menschenrechte. Mit diesen Partnerinnen und Partnern wollen wir weiter eng zusammenarbeiten. Gemeinsamkeiten etwa beim Klimaschutz gibt es mit vielen US-Staaten, Kalifornien vorneweg.
Wir Europäer wollen an der multilateralen Ordnung festhalten, auch wenn diese aus Washington Gegenwind bekommt. Das ist eine zentrale Orientierung meiner Arbeit als Außenpolitiker.
 

 

 

 

Über Reinhard Bütikofer

Ich bin Pfälzer, Vollblut-Europäer, Teilzeit-Berliner, Berufs-Politiker, dreifacher Vater, recht musikalisch, eher unsportlich und leidenschaftlicher Schachamateur. Ich bin seit über 45 Jahren politisch aktiv; seit 1975 Gewerkschafter, seit 1984 Grüner; war Gemeinderat, Landtagsabgeordneter, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Seit 2009 bin ich Abgeordneter der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament. Dort streite ich für eine nachhaltige Wirtschafts- und Industriepolitik und für eine europäische Außenpolitik, die Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, Solidarität, Multilateralismus und Sicherheit verbindet.
 
Europapolitiker geworden bin ich mit der Deutschen Einheit, weil ich für ein europäisches Deutschland wirken wollte. Ich möchte mich weiterhin dafür engagieren, eine europäische Zukunft zu bauen, die für Deutschland wie für unsere Nachbarn gut ist.

Als Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei (EGP) engagiere ich mich seit 2012 für mehr Demokratie in Europa. Ich setze mich dafür ein, das Versprechen Europas zu erneuern. Europa muss zu dem werden, was die Bürgerinnen und Bürger zurecht erwarten. Gegen die Gefahren der Renationalisierung will ich für ein Europa kämpfen, das solidarisch ist und geteilte Souveränität als Stärke begreift.  

Alle Fragen in der Übersicht

(...) Ich bin überzeugt, dass wenn man mit Kameras die Treffen von Parlamentariern aller Parteien mit Lobbyisten verfolgen könnte würden sämtliche Parteien ein ähnliches Bild wie das der FPÖ ergeben. Warum sträuben sich alle Parteien gegen eine detaillierte Veröffentlichung ihrer Nebentätigkeiten und warum wird nicht jede Parteispende mit Wert und Spender genannt? Ich denke man hat etwas zu verbergen denn ich möchte wissen für wen ihr arbeitet. (...)

Von: Ybgune Wbua

Antwort von Reinhard Bütikofer
DIE GRÜNEN

(...) Ich habe keinerlei Problem damit, Nebentätigkeiten transparent zu machen. Ich tue das regelmäßig gegenüber dem Europäischen Parlament. (...)

# Wirtschaft 18Mai2019

(...) Frage 1: Werden Sie sich im Falle Ihrer Wahl im Europäischen Parlament und gegenüber der deutschen Bundesregierung für ein grundsätzliches Rüstungsexportverbot einsetzen? (...)

Von: Tnoevryr Ubym

Antwort von Reinhard Bütikofer
DIE GRÜNEN

(...) 1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Rüstungsexporte in Nicht-EU-Länder Ausnahme sein sollen, und dass es keinerlei Rüstungsexporte an Diktatoren oder Krieg führende Staaten geben darf. Ich werde mich auch dafür einsetzen, dass die Mitgliedsländer der Europäischen Union auf der Basis dieser Grundsätze ihre Rüstungsexportpolitik koordinieren. (...)

# Sicherheit 17Mai2019

Werden Sie sich im Falle Ihrer Wahl im Europäischen Parlament und gegenüber der deutschen Bundesregierung für ein grundsätzliches Rüstungsexportverbot einsetzen?

Von: Thauvyq Tebßznaa

Antwort von Reinhard Bütikofer
DIE GRÜNEN

(...) ich werde mich dafür einsetzen, dass Rüstungsexporte in Nicht-EU-Länder Ausnahme sein sollen, und dass es keinerlei Rüstungsexporte an Diktatoren oder Krieg führende Staaten geben darf. Ich werde mich auch dafür einsetzen, dass die Mitgliedsländer der Europäischen Union auf der Basis dieser Grundsätze ihre Rüstungsexportpolitik koordinieren. (...)

(...) Ich bitte daher um Darlegung ihrer Gründe für die EU-Urheberrechtsreform zu stimmen und die Kritik insbesondere von Bürgern aus Deutschland zu ignorieren. (...)

Von: Fgrsna Neabyq

Antwort von Reinhard Bütikofer
DIE GRÜNEN

(...) Sie haben sich nicht gut informiert. Ich habe gegen diese Reform gestimmt. (...)

(...) Dokument), - dass die EU-Kommission Esperanto als Sprache von EU-Bürgern anerkennt und das Erlernen und die Verwendung des Esperanto dokumentiert, - dass der Esperanto-Unterricht, das Esperanto-Lernen und die Verwendung des Esperanto ähnlich gefördert werden sollen wie bei anderen EU-Sprachen - bei den offiziellen, halboffiziellen und Minderheitensprachen, (...)

Von: Ybhvf S. i. Jhafpu-Ebyfubira

Antwort von Reinhard Bütikofer
DIE GRÜNEN

(...) Esperanto entstand, weil es in jener Zeit, in der Dr. Zamenhof lebte, keine Lingua Franca gab. (...)

(...) Wie stehen Sie zur andauernden Stationierung von Atomwaffen in Büchel und den Aktivitäten der Luftwafenbasis Ramstein bezüglich des Einsatzes von Drohnen? (...)

Von: Eüqvtre Zbbx

Antwort von Reinhard Bütikofer
DIE GRÜNEN

(...) Die Stationierung amerikanischer Atomwaffen ist seit langem behauptet, aber meines Wissens von den USA nicht bestätigt worden. Ich bin gegen die Stationierung von Atomwaffen in Europa, das bezieht sich allerdings nicht nur auf amerikanische, sondern auch auf russische. (...)

(...) leider ist der Trend zu immer schwereren und größeren Privatfahrzeugen immer noch ungebremst. Stichworte SUV, Spacetourer, Pickups usw.. (...)

Von: Zngguvnf Whax

Antwort von Reinhard Bütikofer
DIE GRÜNEN

(...) Nutzer von Fahrzeugen mit einem hohen CO2-Ausstoß wollen wir höher besteuern als die, deren Autos die europäischen Grenzwerte einhalten, um die ökologischen Dreckschleudern endlich zu sanktionieren. Emissionsfreie reine E-Fahrzeuge wollen wir mit 0,5 Prozent besteuern. (...)

# Finanzen 2Mai2019

(...) werden Sie - gesetzt den Fall, Sie werden in das Europaparlament gewählt - unser bestehendes Geldsystem thematisieren? Werden Sie die derzeit über das Zinseszinssystem bestehende Möglichkeit von exponentiellem Wachstum von privatem Vermögen bei gleichzeitiger Verschuldung eines Teils der Bevölkerung in Frage stellen - mit dem Ziel, dieses System abzuschaffen? (Mir haben zum Verstehen der Zusammenhänge die Vorträge auf youtube und die Bücher des Ökonomen Bernd Senf geholfen.) (...)

Von: Ehgu Cevrfr

Antwort von Reinhard Bütikofer
DIE GRÜNEN

(...) ich kenne die Zinsknechtschaft-Diskussion noch aus der Anfangszeit der Grünen und ich habe nicht vor, mich ihr zu widmen. (...)

(...) - Was könnte ihnen helfen sich selbst, die eigenen Hobbys, die Familie/Freunde, den Wahlkreis, Mitarbeiter_innen, die Partei, die Fraktion, das Parlament, den Beruf außerhalb des Parlaments zufriedenstellend und im gesunden Ausgleich „unter einen Hut“ zu bekommen? (...)

Von: Treevg Qrcare

Antwort von Reinhard Bütikofer
DIE GRÜNEN

(...) Ich kann, was ich tue. Europa steht vor sehr großen Weichenstellungen und auf uns Grüne kommt dabei eine besondere Verantwortung zu. Da kann ein alter Hase wie ich nützlich sein. (...)

# Umwelt 7Apr2019

(...) Wie stehen Sie bzw. wie würden Sie als Europaabgeordnete zum Thema FRACKING in Europa und in Deutschland stehen. (...)

Von: Puevfgvna Obyyvatre

Antwort von Reinhard Bütikofer
DIE GRÜNEN

(...) Meine Meinung zu Frackinggas-Importen aus den USA ist sehr einfach: wir brauchen sie nicht; ich bin dagegen; ich empfinde es als belämmernd, dass die Bundesregierung jetzt Frackinggas-Importe aus den USA verspricht, nur weil sie sich erhofft, dadurch amerikanischer Kritik an dem unsinnigen, klimapolitisch schädlichen und aus vielen Gründen abzulehnende Projekt Nordstream 2, der berüchtigten Gaspipeline von Russland nach Deutschland, abzufedern. Wenn wir in Deutschland unseren Weg bei der Energiewende vernünftig fortsetzen, brauchen wir weder noch. (...)

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