Sie waren wegen einer IFG-Anfrage selbst in den Augustus-Intelligence-Skandal verwickelt. Warum setzen Sie sich jetzt für die Einschränkung genau dieses Gesetzes ein?
2020 wurde durch eine IFG-Anfrage bekannt, dass Sie sich bei Wirtschaftsminister Altmaier für das Start-up Augustus Intelligence einsetzten und dafür später Aktienoptionen sowie einen Direktorenposten erhielten. Genau dieses Gesetz, das diesen Interessenkonflikt öffentlich machte, wollen Sie nun als Verhandlungsführer der Union einschränken bzw. abschaffen. Sie selbst bezeichneten die Kritik daran als ‚Märchenstunde‘. Wie erklären Sie diesen Widerspruch: Ein Gesetz, das Ihnen selbst zum Verhängnis wurde, jetzt für andere Politiker*innen und Behörden unwirksam zu machen? Sehen Sie darin keinen Interessenkonflikt, wenn ausgerechnet Sie über die Zukunft dieses Kontrollinstruments mitentscheiden?

