Rede Landesparteitag in Offenburg am 17.10.2026. Warum halten Sie die Erhöhung der Pendlerpauschale als falsch? Hohe Einkommen profitieren mehr als Geringverdiener. Warum ist dies kein Thema?
Entfernungspauschale / Pendlerpauschale
Ab 2026 bringt die Bundesregierung eine spürbare Reform für Berufspendler: Die Pendlerpauschale steigt auf 38 Cent – und das bereits ab dem allerersten Kilometer. Künftig können Millionen Beschäftigte jährlich mehrere Hundert Euro mehr an Fahrtkosten steuerlich absetzen. Für Geringverdiener bleibt die Entlastung jedoch ein Wunschtraum, denn sie profitieren kaum oder gar nicht. Wie die Gesetzespläne aussehen, welches Potenzial sie bieten und warum die Lücke zwischen Arm und Reich dabei weiter klafft – alle Infos finden Sie hier auf Bürger & Geld, dem Nachrichtenmagazin des Vereins Für soziales Leben e. V.. / Wer so wenig verdient, dass sein zu versteuerndes Einkommen unter dem Grundfreibetrag liegt, zahlt keine Einkommensteuer – und kann die Fahrtkosten nicht absetzen. Für diesen Personenkreis existiert zwar die sogenannte Mobilitätsprämie, doch diese greift nur bei mehr als 20 Kilometern Arbeitsweg und beträgt lediglich 14 % der Kürzung.

