Wie rechtfertigen Sie Ihre damalige Impfempfehlung für Schwangere, obwohl selbst Fauci intern mögliche Fehlgeburtsrisiken diskutierte, und würden Sie diese Position heute noch vertreten?
Am 7. September 2022 bezeichneten Sie die europäische Empfehlung zur COVID-19-Auffrischungsimpfung vulnerabler Gruppen als „sehr nachvollziehbar“; ausdrücklich genannt wurden auch Schwangere. In inzwischen veröffentlichten internen US-Nachrichten aus dem Januar 2021 diskutierte Anthony Fauci bei damals begrenzter Datenlage ein theoretisch mögliches Fehlgeburtsrisiko im ersten Trimenon nach starker Immunreaktion. Zugleich verwies er darauf, dass bei mehr als 10.000 geimpften Schwangeren keine Sicherheitssignale aufgefallen seien. Gerade weil solche Unsicherheiten intern bekannt und Gegenstand fachlicher Diskussion waren, stellt sich die Frage, ob Schwangere öffentlich ausreichend klar über Datenlücken und theoretische Risiken informiert wurden. Welche belastbaren Daten hatten Sie selbst geprüft, bevor Sie die Empfehlung unterstützten, und halten Sie Ihre damalige Kommunikation rückblickend für mit einer wirklich informierten Einwilligung vereinbar? quelle: webseite dr.peter liese

