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Oliver Kaczmarek
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Frage von Thomas G. •

Können Sie sich gegen die geplante Umsetzung der faktischen Abschaffung der Rente für besonders langjährig versicherte einsetzen?

Sehr geehrter Herr Kaczmarek,

ich heiße T. G. und bin Jahrgang 1967. Ich habe bereits mit 16 Jahren angefangen zu arbeiten, durch mehrere Ausbildungen die ich durchlaufen habe und selbst finanziert habe bzw. nur geringe Ausbildungsvergütung erhalten habe wird meine Rente auch hierdurch schon geringer ausfallen. Diese Ausbildungen musste aus gesundheitlichen Gründen erflogen. Ich habe dafür nicht das Arbeitsamt um Unterstützung gebeten. Ich werde mit 62 Jahren die 45 Jahre erfüllt haben und könnte nach aktueller Rechtsprechung dann mit 45 Jahre und 48 Jahren Berufstätigkeit ohne Abschläge in die Rente gehen. Ich denke das habe ich mir schwer verdient. Maine Frage: Werden Sie sich dafür einsetzen das diese Rentenform erhalten bleibt und ich vorgezogen ohne Abschläge in Rente gehen kann?

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Antwort von SPD

Sehr geehrter Herr G.

vielen Dank für Ihre E-Mail. 

Dass Sie nach bereits 45 Beitragsjahren wie geplant in Rente gehen möchten, ist völlig nachvollziehbar und richtig.

Für neue Regelungen im Zuge der Rentenreform wird es in jedem Fall Übergangsfristen geben. Das ist schon allein aus verfassungsrechtlichen Gründen nötig, denn für rentennahe Jahrgänge gilt bei Reformen Vertrauensschutz. Wie lange diese Übergangsfristen im konkreten Fall sein werden, kann ich Ihnen heute noch nicht sagen. 

Es stehen dazu verschiedene Forderungen im Raum. Die Details der Rentenreform werden dann im Herbst genau beraten werden. Melden Sie sich dann gerne noch einmal, um den aktuellen Stand zu erhalten.
Ihnen alles Gute! 

Mit freundlichen Grüßen 
Oliver Kaczmarek, MdB 

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