Warum fehlt in NRW ein flächendeckendes Konzept und eine feste Rahmenförderung für Taubenhäuser, um finanziell klamme Kommunen bei der Umsetzung des Tierschutzes direkt zu entlasten?
Sehr geehrte Frau Abgeordnete,als Bürger aus NRW verfolgen wir die Entwicklungen im Tierschutz aufmerksam. Ein zentrales Thema ist das Management von Stadttaubenpopulationen.In Städten wie Düsseldorf wird das „Augsburger Modell“ mit betreuten Taubenhäusern und dem Austausch von Gelegen gegen Gipseier bereits erfolgreich praktiziert. Dies sorgt nachweislich für sauberere Innenstädte und ist eine tierschutzgerechte Methode zur Populationskontrolle. Trotz dieser positiven Praxisbeispiele gibt es in NRW kein flächendeckendes Netz an Taubenhäusern. Viele Kommunen verweisen auf mangelnde Finanzen, fehlende rechtliche Vorgaben oder überlassen das Problem komplett dem meist überlasteten Ehrenamt. Auch in Mönchengladbach stockt die Umsetzung eines entsprechenden Ratsbeschlusses aus finanziellen Gründen und wegen der Standortsuche. Es fehlt eine verbindliche landesweite Strategie, die klamme Städte entlastet.

