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Nadine Heselhaus
SPD
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Frage von kira k. •

Stimmen Sie der automatischen Kopplung des Rentenalters zu? Ja oder nein?

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Antwort von SPD

Sehr geehrte Frau K.,

bislang liegt mir im Bundestag noch kein Entwurf für ein Rentenpaket vor. Was aber klar ist: Wir müssen etwas tun, damit die Rente auch in Zukunft stabil und gerecht ist. Ich finde es wichtig, dass junge Menschen Zuversicht in unser Rentensystem haben und dass wir das nicht durch das gegenseitige Ausspielen der Generationen erreichen.

Die SPD möchte hin zu einer Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen. Der Vorschlag der Alterssicherungskommission sieht vor, alle neuen, nicht obligatorisch abgesicherten Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezieht. Dasselbe soll für die Abgeordneten des Bundestages und der Landesparlamente gelten.

Das Konzept sieht außerdem vor, dass das Rentenniveau auch in der schwierigen Übergangszeit durch die in Rente gehenden Babyboomer-Jahrgänge nicht unter 48 Prozent sinkt und perspektivisch wieder steigt. Das brauchen wir, um die Zuversicht der kommenden Jahrgänge zu sichern und das ist das absolut richtige Signal.

Die Kommission schlägt vor, das Renteneintrittsalter etwa alle zehn Jahre um ein halbes Jahr steigen zu lassen, insofern die Lebenserwartung weiterhin steigt. 2052 läge der Renteneintritt dann womöglich bei 68 Jahren. Das würde bedeuten, dass man für jedes Jahr zusätzliche Lebenserwartung vier Monate länger arbeiten müsste. Das halte ich für vertretbar, solange wir einen Ausgleich für Menschen haben, die aus gesundheitlichen Gründen nicht bis dahin arbeiten können.

Mit freundlichen Grüßen

Nadine Heselhaus
 

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