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Frage von Jonas M. •

Frage an Matthias Bartke von Jonas M. bezüglich Umwelt

Sehr geehrter Herr Bartke,
seit Langem plagt den Anwohnern der Sternbrücke den Müll auf unseren Straßen, kaputte Glasflaschen, Wildpinkler, Grafitti auf Privateigentum sowie das nächtliche Cornern auf den Straßen.
Nachts können wir nicht schlafen, und am Tag darauf erkennen wir unseren schönen Stadtteil nicht wieder.
Dieser Trend ist leider schon seit Jahren zu beobachten. Die Alkoholverbote haben hierbei deutlich Abhilfe geschaffen.
Meine Frage an Sie: welche Maßnahmen möchten Sie in Zukunft treffen, damit unser Stadtteil nicht weiterhin sein Charme verliert und die Anwohner nicht mehr genervt sind?
Beste Grüße und vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Portrait von Matthias Bartke
Antwort von
SPD

Sehr geehrter Herr Müller,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre Frage! Ich kann Ihren Ärger gut nachvollziehen.

Der Konflikt zwischen Anwohnern der Sternbrücke einerseits sowie Gewerbetreibenden und ihren Gästen andererseits besteht schon lange. Es ist nicht ganz einfach, die berechtigten Interessen beider Gruppen für alle zufriedenstellend unter einen Hut zu bringen. Das Bezirksamt ist in der Pflicht, sich um die Situation vor Ort zu kümmern - die Stadtreinigung kann ja nicht mehr als regelmäßig sauber machen.

Letztes Jahr wurde von Seiten des Bezirksamtes verkündet, dass ein Dialogprojekt mit dem Titel "Miteinander in der Schanze" die Probleme des Quartiers mit umfangreicher Bürgerbeteiligung aufarbeiten soll. Bisher ist da aber - unter anderem wegen der Pandemie - wenig passiert. Ich werde mich für Sie erkundigen, wann die nächsten Schritte in diesem Projekt erfolgen sollen.

Ansonsten kann ich Ihnen empfehlen, mal Kontakt mit dem Stadtteilbeirat aufzunehmen (https://www.standpunktschanze.de/). Er tagt einmal im Monat unter Beteiligung von Politik und Verwaltung. Hier können Bürger ihre Anliegen vortragen und direkt adressieren.

Sehr geehrter Herr Müller, ich teile Ihre Auffassung, dass sich die Situation an der Sternbrücke bessern muss. Gerne setze ich mich dafür ein, dass endlich Schwung in den begonnenen Dialogprozess kommt.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Bartke