Jahrgang
1978
Wohnort
Hamburg
Berufliche Qualifikation
Studium der Soziologie
Ausgeübte Tätigkeit
Lehrerin im Vorbereitungsdienst, MdHB
Wahlkreis

Wahlkreis 9: Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg

Parlament
Hamburg

Hamburg

Bei weiterführenden Schulen soll es in den kommenden Jahren keine grundlegenden Reformen mehr geben.
Position von Ksenija Bekeris: Stimme zu
Guter Unterricht muss das zentrale Anliegen der Schulpolitik sein. Für Verbesserung der Unterrichtsqualität und die Weiterentwicklung der Angebote ist Ruhe und Verlässlichkeit nötig. Darum gilt für mich der vereinbarte zehnjährige Schulfrieden.
Die Studiengebühren sollen wieder eingeführt werden - das Geld sollen die Hochschulen zusätzlich erhalten.
Position von Ksenija Bekeris: Lehne ab
Studiengebühren sind sozial ungerecht. Wir sorgen dafür, dass junge Frauen und Männer unabhängig vom eigenen Einkommen oder vom Einkommen der Eltern studieren können. Deshalb haben wir die Studiengebühren abgeschafft und den Hochschulen voll kompensiert – dabei bleibt es.
Hamburg soll im Bundesrat eine Initiative für die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen starten.
Position von Ksenija Bekeris: Neutral
Die SPD spricht sich seit langem für bundesweite Volksabstimmungen aus, leider sperrt sich die CDU im Bund dagegen. Eine Initiative im Bundesrat hätte daher keinen Erfolg. In Hamburg haben wir die direkte Demokratie auf Landes- und Bezirksebene reformiert und gestärkt.
Die sieben Hamburger Bezirke sollen als eigene Städte auftreten und nicht mehr als Einheitsgemeinde.
Position von Ksenija Bekeris: Lehne ab
Allen Initiativen, die diese Einheitsgemeinde abschaffen oder einschränken wollen, werden wir entschieden entgegentreten. Wenn jeder Stadtteil für sich alleine steht, entsteht nicht mehr Demokratie, sondern vor allem mehr Bürokratie und weniger sozialer Zusammenhalt.
In Hamburg soll die Kita grundsätzlich gebührenfrei sein.
Position von Ksenija Bekeris: Stimme zu
Die SPD hat die tägliche Kita-Grundbetreuung inklusive Mittagessen gebührenfrei gestellt – eine große finanzielle Entlastung für die Familien von bis zu 192 Euro pro Monat. Zusätzliche Stunden werden abhängig vom Einkommen ebenfalls zum großen Teil von der Stadt getragen. Dabei soll es bleiben.
Die Schuldenbremse ist gut für Hamburg.
Position von Ksenija Bekeris: Stimme zu
Für mich sind gesunde Finanzen vor allem wichtig, um uns und unseren Kindern und Enkelkindern finanzielle und politische Handlungsspielräume zu erhalten. Nur so kann Politik sozial ausgewogen auf unvorhergesehene Veränderungen reagieren und Konstanz in Unterstützungs-Angeboten gewährleistet werden.
Die Reiterstaffel und das Polizeiorchester sollten aufgelöst werden. Sie kosten zu viel.
Position von Ksenija Bekeris: Lehne ab
Die Reiterstaffel hat sich trotz anfänglicher Kritik insgesamt als Einsatzmittel bewährt und soll daher beibehalten werden.
Hamburg sollte viel mehr Flüchtlinge aufnehmen, als bisher.
Position von Ksenija Bekeris: Neutral
Die Solidarität mit der weiter wachsenden Zahl von Flüchtlingen ist für uns selbstverständlich, auch wenn damit in großen Städten Probleme verbunden sind. Dazu gehört auch, dass für alle die rechtsstaatlichen Regeln für die Aufnahme und Verteilung im Bundesgebiet eingehalten werden.
Zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit soll es mehr Videoüberwachung auf Straßen und Plätzen geben.
Position von Ksenija Bekeris: Lehne ab
Dort, wo es rechtlich möglich und sicherheitsmäßig geboten ist, gibt es schon jetzt ausreichend Videoüberwachung - z.B. an unseren Bahnhöfen. Eine generelle Videoüberwachung des öffentlichen Raums lehnen wir ab.
Der bezirkliche Ordnungsdienst sollte wieder eingeführt werden.
Position von Ksenija Bekeris: Lehne ab
Der BOD hatte sich organisatorisch und finanziell nicht bewährt. Die Neustrukturierung hat die Aufgaben in die Bezirksverwaltung integriert, klare Zuständigkeiten geschaffen und vermeidet Doppelarbeit zwischen Bezirk und Fachbehörde. Dies ermöglicht eine bessere und effizientere Aufgabenwahrnehmung.
Gerichte und Staatsanwaltschaften sind zu verstärken, damit die Justiz schneller arbeiten kann.
Position von Ksenija Bekeris: Neutral
Wir werden weiter da helfen, wo es zu hohen Belastungen der Justiz kommt. Für die Staatsanwaltschaft wurde beispielsweise kurzfristig eine Ausnahme von den Sparverpflichtungen gemacht. Außerdem haben wir aufgrund der angestiegenen Asylverfahren das Verwaltungsgericht gestärkt.
Der Kulturetat sollte deutlich erhöht werden.
Position von Ksenija Bekeris: Neutral
Wir haben den Kulturetat erhöht und werden das weiter tun – auf 247 Mio. in 2016. Zusätzlich zum regulären Etat kamen der Kultur in den letzten Jahren erhebliche Mittel aus dem Sanierungsfonds sowie der neu geschaffenen Kulturtaxe zugute. Das werden wir weiterführen.
Sozial Benachteiligte sollen den Öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen können.
Position von Ksenija Bekeris: Neutral
Wir setzen auf das Sozialticket für sozial Benachteiligte. Den Zuschuss für eine HVV-Zeitkarte haben wir in den letzten vier Jahren zweimal um jeweils 1 Euro auf jetzt 20 Euro erhöht. Für Schülerinnen und Schüler aus sozial bedürftigen Familien gibt es eine kostenlose Jahresabokarte.
Hamburg soll die Olympischen Spiele ausrichten.
Position von Ksenija Bekeris: Stimme zu
Olympia ist ein einzigartiges Friedens-Fest des Sports, bietet einmalige Chancen für die Stadtentwicklung und die Internationalität der Stadt. Spiele in Hamburg müssen nachhaltig und transparent sein und keine neuen Schulden verursachen. Und die Hamburger entscheiden über eine Bewerbung.
Für eine bessere Luftqualität und um die Klimaziele zu erreichen, soll eine City-Maut eingeführt werden.
Position von Ksenija Bekeris: Lehne ab
Der erhoffte Effekt für die Luftreinhaltung steht in keinem Verhältnis zu den möglichen negativen verkehrlichen Folgen - insbesondere für den Wirtschaftsverkehr. Außerdem würde sie einseitig Personen mit geringer Finanzkraft in ihrer Mobilität einschränken.
Das Busbeschleunigungsprogramm soll gestoppt werden.
Position von Ksenija Bekeris: Lehne ab
Der öffentliche Nahverkehr in Hamburg stößt an seine Grenzen. Für kurzfristig mehr Kapazität, mehr Pünktlichkeit und Schnelligkeit brauchen wir daher die Optimierung des Bussystems. Auch für die Barrierefreiheit der Haltestellen sind die Maßnahmen wichtig.
Statt einer neuen U-Bahnlinie soll eine Stadtbahn gebaut werden.
Position von Ksenija Bekeris: Lehne ab
Die U-Bahn ist gegenüber der Stadtbahn in Sachen Schnelligkeit und Kapazität klar im Vorteil. Die Stadtbahn wäre nicht durchsetzbar, jahrelang würde die ganze Stadt umgegraben werden, es fehlt der Platz für ein weiteres Verkehrsmittel im Straßenraum. Wir setzen auf die U-Bahn.
In der Innenstadt sollte es mehr Parkplätze geben.
Position von Ksenija Bekeris: Lehne ab
Zusätzliche Parkplätze in der dicht bebauten Hamburger City über die vorhandenen Kapazitäten und das Parkleitsystem hinaus planen wir nicht. Wir wollen vielmehr gerade im Innenstadtbereich den öffentlichen Nahverkehr stärken und Bus und Bahn noch attraktiver machen.
Für den Fahrradverkehr soll mehr getan werden, auch wenn das auf Kosten des Autoverkehrs geht.
Position von Ksenija Bekeris: Neutral
Wir setzen auf ein ordentliches Miteinander von Auto und Rad. Wir wollen, dass es mehr Radfahrstreifen und Schutzstreifen für Radfahrerinnen und Radfahrer auf der Straße gibt. Sie bieten Komfort und Sicherheit für die steigende Zahl Radfahrer.
Falls die Elbvertiefung gerichtlich gestoppt wird, muss der Hafen als Ausgleich mehr öffentliche Fördergelder erhalten.
Position von Ksenija Bekeris: Neutral
Das Gericht hat über weite Strecken die Planfeststellung bestätigt und keinen Zweifel an der wirtschaftlichen Notwendigkeit der Anpassung der Fahrrinne gelassen. Wir sind sicher, dass Hamburg gemeinsam mit dem Bund die verbliebenen Bedenken ausräumt und die benötigte Fahrrinnenanpassung kommen wird.
Der Hafen soll in der Wirtschaftspolitik stets Vorrang haben.
Position von Ksenija Bekeris: Neutral
Der Hafen ist das Herzstück der Hamburger Wirtschaft und internationale Logistik-Drehscheibe. Gleichzeitig gibt es in Hamburg einen gesunden Mix aus Mittelstand, Clustern, in denen innovative Technologien vorangebracht werden, und großen Industriebtrieben, die unseren Standort stark machen.
Der Senat sollte stärker in den Wohnungsmarkt eingreifen, um ausreichend preiswerten Wohnraum sicherzustellen.
Position von Ksenija Bekeris: Stimme zu
Das Wohnungsbauprogramm für Hamburg wird fortgesetzt: Wir wollen weiter pro Jahr mindestens 6.000 Wohnungen bauen, davon 2.000 Sozialwohnungen. Die SAGA GWG soll weiterhin Jahr für Jahr mit dem Bau von 1.000 Wohnungen beginnen. Daneben setzen wir z.B. mit der Mietpreisbremse auf starken Mieterschutz
Alle Fragen in der Übersicht

(...) welche Ideen zur besseren ÖPNV-Anbindung der Stadtteile Barmbek-Nord, Steilshoop und Bramfeld würden Sie als Abgeordnete unterstützen? (...)

Von: Ebys Gbaare

Antwort von Ksenija Bekeris
SPD

(...) Die wachsende Zahl an Fahrgästen wird jedoch in der Zukunft mit der Busoptimierung allein nicht zu leisten sein. Deswegen hat sich die SPD für den Bau einer neuen U-Bahnlinie ausgesprochen, die auch die Stadtteile Bramfeld und Steilshoop direkt an das Schienennetz der HOCHBAHN anschließen soll. (...)

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