Grunderwerbsteuer auch für "Großkunden" geplant ?
Moin Herr von Notz, habe in den letzten Jahren ein Haus verkauft und den Erlös teils in zwei Wohnungen zur Aufbesserung der Rente investiert. Dabei fielen rund 23 000 € Grunderwerbsteuer für die Landeskasse in SH an. Ärgerlich nur, dass 'arme' Leute, die sich nur ein oder zwei Wohnungen zur Kasse gebeten werden. Wer dagegen 702 oder 6954 Wohnungen kauft, zahlt keine Grunderwerbsteuer. Unsere damalige Finanzministerin - Frau Heinold - schrieb mir seinerzeit auf meine entsprechende Frage, sie würde das Thema shared-deals in die politische Beratung einbringen. Soweit ich mich erinnere stammt diese Variante zur legalen Steuervermeidung aus der Zeit von Rot-Grün und Schröder, möglicherwiese mit Maschmeyer als Einflüsterer. Unter der Ampel wäre die Abschaffung von shared-deals sicher an der FDP gescheitert. Gibt es Anzeichen angesichts leerer Kassen auf allen Ebenen in Zukunft auch den Konzernen etwas in die Kasse zu greifen?

