Wie setzen Sie Ihre Kritik konkret in wirksame Maßnahmen um, damit die Honorarkürzung gestoppt wird und die Versorgung psychisch erkrankter Menschen gesichert bleibt?
Sehr geehrter Herr Holetschek,
vielen Dank für Ihre klare Positionierung zu den geplanten Kürzungen der psychotherapeutischen Honorare.
Ihre Einschätzung, dass hier ein falsches Signal gesetzt wird, entspricht der Realität unserer täglichen Arbeit mit Menschen in akuten Krisen, einschließlich Suizidalität und Selbstverletzung.
Gerade deshalb stellt sich für uns die Frage, wie diese Haltung konkret wirksam wird. Sie verweisen auf Zuständigkeiten auf Bundesebene, betonen aber zugleich politischen Handlungsbedarf.
Vor diesem Hintergrund wäre es wichtig zu erfahren, welche konkreten Schritte Sie planen oder bereits angestoßen haben, um eine Korrektur dieser Entwicklung zu erreichen.
Besonders schwer nachvollziehbar bleibt, dass für eine Einsparung von lediglich etwa 0,05 % Maßnahmen in Kauf genommen werden, die die wirtschaftliche Stabilität psychotherapeutischer Praxen gefährden.
Ich würde mich über eine Konkretisierung Ihres weiteren Vorgehens sehr freuen.

